

Neuer Impuls für die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in Gubin–Guben
7. Mai 2026
Am 4. Mai 2026 informierten sich der Marschall der Woiwodschaft Lubuskie, Sebastian Ciemnoczołowski, sowie der Wojewode der Woiwodschaft Lubuskie, Marek Cebula, über den aktuellen Stand des INTERREG VI A-Projekts „Grenzüberschreitende Gesundheitskooperation in der Eurostadt Gubin-Guben“.
Im Rahmen des Treffens präsentierte Andreas Mogwitz, Geschäftsführer des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben, den aktuellen Stand des Projekts sowie Lösungsansätze für die medizinische Versorgung von Patienten auf beiden Seiten der Grenze. Vorgestellt wurden dabei sowohl die auf deutscher Seite entwickelten Regelungen für Versicherte deutscher Krankenkassen als auch Konzepte für Patienten, die in Polen über den Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ) abgesichert sind.
Das Vorhaben zielt darauf ab, die Gesundheitsversorgung in der Eurostadt Gubin–Guben nachhaltig zu verbessern und den Bewohnern der Grenzregion einen erleichterten Zugang zu medizinischen Leistungen zu ermöglichen.
Ein zentraler Punkt des Austauschs war zudem die Gewinnung der Unterstützung des Marschalls und des Wojewoden für die Vorbereitung eines administrativen und rechtlichen Abstimmungsprozesses mit dem polnischen Gesundheitsministerium sowie dem Nationalen Gesundheitsfonds in Warschau. Damit sollen die Voraussetzungen für ein Pilotprojekt geschaffen werden, das künftig die grenzüberschreitende Durchführung und Abrechnung medizinischer Leistungen ermöglichen soll.
„Es handelt sich um ein anspruchsvolles und langfristiges Vorhaben, zugleich jedoch um eine Initiative von großer Bedeutung für die Grenzregion. Gemeinsam mit dem Wojewoden werden wir die weiteren Arbeiten an diesem Projekt aktiv unterstützen“, betonte Marschall Sebastian Ciemnoczołowski.
An dem Treffen nahmen von polnischer Seite teil:
• Sebastian Ciemnoczołowski – Marschall der Woiwodschaft Lubuskie
• Marek Cebula – Wojewode der Woiwodschaft Lubuskie
• Ewa Jaske – Direktorin des Gesundheitsdepartements
• Adriana Sarnecka – stellvertretende Direktorin des Büros für Auslandskooperation und Europäische Territoriale Zusammenarbeit
An dem Treffen nahmen auf deutscher Seite teil:
• Andreas Mogwitz – Geschäftsführer des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben, der Lausitz Klinik Forst sowie des Lutherstifts Frankfurt (Oder)
• Agnieszka Pajer – Finanzdirektorin des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben und des Lutherstifts Frankfurt (Oder)
• Agnieszka Jacob – INTERREG-Projektleiterin
• Monika Roszak – INTERREG-Projektkoordinatorin
Foto: ©lubuskie.pl / v.r. Der Marschall der Woiwodschaft Lubuskie, Sebastian Ciemnoczołowski, der Wojewode der Woiwodschaft Lubuskie, Marek Cebula, stellvertretende Direktorin des Büros für Auslandskooperation und Europäische Territoriale Zusammenarbeit, Adriana Sarnecka


