Testphase glänzend beendet

6. März 2026

Sechs Tage lang gab er sein Bestes, der Reinigungsroboter aus Lübbenau, und das Ergebnis des Testlaufs war sehr zufriedenstellend. Ja, Wirtschaftsleiterin Kerstin Kaiser war sogar mehr als angetan von dem KI-gesteuerten Gerät. „Das ist eine wunderbare Ergänzung für die Reinigung in besserer Qualität, als es manuell in bestimmten Bereichen möglich ist“, zog sie das Fazit. Denn, was viele nicht wissen, im Krankenhaus darf aus hygienischen Gründen nicht gefegt werden, denn der Staub soll nicht aufgewirbelt werden. Aber gesaugt werden darf – und das konnte der kleine Roboter ganz hervorragend. Den ganzen Splitt, der von draußen hereingetragen wurde, sog er auf und wischte anschließend den Boden feucht. Dabei ging er sehr rücksichtsvoll vor, machte sich per Signalton bemerkbar und wich Hindernissen gekonnt aus. Natürlich hat er auch seine Grenzen. In den Ecken und unter Heizungskörpern muss dann doch manuell nachgearbeitet werden. Sein Einsatzgebiet beschränkte sich auf die großen öffentlich begehbaren Flächen, wie den „Weiten Raum“ und die vielen langen Flure in den ambulanten Bereichen.

Ob demnächst tatsächlich ein Reinigungsroboter im Diakoniekrankenhaus eingesetzt wird, ist noch nicht entschieden. Der erste Test jedenfalls stimmt optimistisch. Der Einsatz könnte die Reinigungskräfte entlasten, die mit den Arbeiten auf den Stationen und den Häusern auf dem  Campus gut ausgelastet sind.

Und noch ein kleiner Nebenaspekt: Den meisten Besucherinnen und Besuchern zauberte der Reinigungsroboter ein Lächeln aufs Gesicht, verbunden mit dem Wunsch: Kann ich den mit nach Hause nehmen?

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Alexander Petzold, Fachwirt für Reinigungs- und Hygienemanagement aus Lübbenau, stellte den Reinigungsroboter zur Verfügung. Wirtschaftsleiterin Kerstin Kaiser wertete die Testphase aus.                                                               Foto: DNWG/Renate Kulick-Aldag