Momentan treten jahreszeitlich bedingt vermehrt Viruserkrankungen auf. Speziell in Bezug auf Darmerkrankungen und Influenza ist die Viruslast hoch, auch wenn sich die Situation leicht entspannt hat. Um die Patientinnen und Patienten und auch das Personal des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke weiterhin davor zu schützen, hat die Krankenhausleitung die Besuchersperre bis einschließlich Sonnabend, 07. Februar 2026, verlängert.

Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich. Besucher werden gebeten, sich in solchen Fällen bei den Mitarbeiterinnen an der Information zu melden (Tel. 03561 403-0), die dann den Kontakt zu der jeweiligen Stationsleitung vermitteln. Auch Dinge des persönlichen Bedarfs können für die Patientinnen und Patienten dort abgegeben werden.

Virus-Infektionen sind hoch ansteckend. Deshalb lautet die allgemeine Empfehlung, Händehygienemaßnahmen zu verstärken und den Kontakt zu erkrankten Personen möglichst zu reduzieren. Wer selbst erkrankt war sollte bedenken, dass man noch mehrere Tage nachdem die Beschwerden nachgelassen haben, infektiös sein kann.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Möglichkeit Patientinnen und Patienten zu besuchen einschränken, und informieren, sobald sich die Situation ändert.

Andreas Mogwitz
Geschäftsführer

Momentan treten erhöht Durchfallerkrankungen in der Stadt auf. Um die Patientinnen und Patienten und auch das Personal des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke davor zu schützen, hat die Krankenhausleitung eine Besuchersperre bis einschließlich Sonntag, 1. Februar 2026, erlassen.
Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich. Besucher werden gebeten, sich in solchen Fällen an der Information zu melden (Tel. 403-0), die dann den Kontakt zu der jeweiligen Stationsleitung vermittelt.

Die Krankenhausleitung hat eine große Bitte: Beachten Sie auch im häuslichen Umfeld die bewährten Hygieneregeln. Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich meist um Tröpfcheninfektionen. Deshalb waschen und desinfizieren Sie oft die Hände. Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen. Sollten Sie selber betroffen sein, denken Sie daran, dass Sie auch noch zwei Tage nachdem die Beschwerden nachgelassen haben, infektiös sein können.

Wir bitten um Verständnis für die Besuchersperre und informieren, sobald sie aufgehoben wird.

Andreas Mogwitz
Geschäftsführer

Ganz zufrieden in eine dicke Decke gekuschelt liegt der kleine Kiran im Arm seiner Mutter Cindy Kunze. Ein süßes Lächeln auf den Lippen. Sein Start ins Leben war hingegen alles andere als entspannt.

 

Gestern Nacht um 22 Uhr war der Gubenerin klar, jetzt geht es los und zwar schnell. Ihr Mann rief den Rettungsdienst an, der unterwegs schon feststellte: es ist wahnsinnig glatt. Wir kommen aus Guben nicht heraus. Das Gubener Krankenhaus hat zwar keine Geburtenstation mehr, war jedoch selbstverständlich bereit, in der Zentralen Notaufnahme die qualifizierte, medizinische Versorgung zu leisten.

 

Oberärztin Myroslava Gryskova erzählt: „Wir haben noch versucht, einen Transport nach Cottbus zu organisieren – die Bundeswehr, der Hubschrauber – alle konnten nicht kommen. Selbst für eine Hebamme gab es keine Möglichkeit. Wir hatten schon Mühe, die werdende Mutter aus dem Rettungswagen in die Notaufnahme zu bekommen. So glatt war es. Also haben wir ein Ärzteteam zusammengestellt. Zusammen mit mir waren das der Chefarzt Chirurgie Oleksandr Reznikov, der Bereitschaftsarzt Artsiom Dobysh, und der Anästhesist Philipp Humbsch. Hinzu kam noch der glückliche Zufall, dass mit Olga Bojahra eine Kinderkrankenschwester in der Notaufnahme Dienst hatte. Wir haben dann telefonisch Kontakt zur Gynäkologie und zum Kinderarzt im Klinikum in Cottbus aufgenommen und uns fachlich beraten.“

 

Bei aller Aufregung im Vorfeld verlief die Geburt schnell und komplikationsfrei. Um 02:46 Uhr am heutigen Tag erblickte Kiran das Licht der Welt. Und auch wenn die Geburt gut eine Woche früher als geplant von statten ging, wiegt er doch schon 2.980 Gramm und ist 49 Zentimeter groß. Baby Kiran ist das sechste Kind von Cindy Kunze, die insofern weitaus mehr Erfahrung einbrachte, als die Ärzte. „Für alle im Team war es die erste Geburt. Abgesehen von den eigenen Kindern“, berichtet Oberärztin Gryskova.

„Und alle haben sich sehr gefreut, als die Geburt geschafft war, und waren unglaublich herzlich, Ärzte und Schwestern“, bestätigt Cindy Kunze. „Wie gut, dass es das Krankenhaus in Guben gibt.“ Sie und Kiran verlassen heute schon das Krankenhaus, zuhause warten der Papa und die Geschwister.

 

Die Geburtenstation im Gubener Krankenhaus wurde 2000 geschlossen. Nach über 25 Jahren ist nun also wieder ein echter Gubener im Krankenhaus geboren. “Diese Situation war eine von vielen, die zeigen, wie wichtig Krankenhausstandorte in der Fläche sind. Auch wenn die Einrichtungen zukünftig ihr Aussehen und ihr Versorgungsangebot verändern werden”, stellt Geschäftsführer Andreas Mogwitz abschließend fest.

Was hier bei uns oftmals im Überfluss vorhanden ist, fehlt an anderen Orten in der Welt – so zum Beispiel Insulin zur Behandlung von Diabetes. Diabetesberaterin Ivonne Strahl hat deshalb vor fast zwei Jahren im Diakoniekrankenhaus eine Sammelstelle eingerichtet, um Insulin, das hier nicht mehr benötigt wird, an den Verein „Insulin zum Leben“ weiterzugeben. Diese Sammelstelle wird recht gut angenommen.

 

Die Diabetesberaterin konnte im vergangenen Jahr 178 Insulinpens, 18 Blutzuckermessgeräte und weiteres Zubehör an den Verein „Insulin um Leben“ verschicken. „Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen, die das Insulin und Zubehör, was sie nicht mehr benötigen, hier an der Sammelstelle abgegeben haben. Damit können wir dort helfen, wo Hilfe bei der Behandlung von Diabetes dringend benötigt wird“, erklärt sie. „Gleichzeitig möchte ich noch einmal auf die Sammelstelle aufmerksam machen und bitte herzlich um weitere Spenden.“

Nicht mehr benötigtes Insulin in verschlossenen Patronen, Durchstechflaschen und Einmalpens können einfach an der Information des Krankenhauses abgegeben werden. Gleiches gilt für Zubehör wie Teststreifen, Penn-Nadeln, Einmalspritzen, Lanzetten und Blutzuckermessegeräte.

Sie wird dann alles fachgerecht verpacken und an den Verein weiterleiten.

 

Hintergrund zum Verein „Insulin zum Leben“:

Der Verein sammelt haltbares, ungeöffnetes Insulin, Teststreifen und andere Hilfsmittel und verschickt diese weltweit an Hilfe suchende Ärzte und anerkannte Diabetesorganisationen. Solange es Menschen auf der Welt gibt, die aus Mangel an Insulin sterben müssen, darf kein haltbares Insulin mehr weggeworfen werden, so das Credo. In 2024 hat der Verein Insulin und Zubehör im geschätzten Wert von ca. 500.000 Euro verschickt. Es waren 77 Sendungen mit insgesamt 122 Paketen und einem Gesamtgewicht von 1540 Kilogramm. Die Portokosten betrugen 26.780 Euro, finanziert durch Geldspenden, teilt der Verein mit.

Mit dieser Aktion ist es möglich Leben zu retten, weltweit. Weitere Informationen gibt es unter: www.insulin-zum-leben.de.

Wer ist der Maler dieses Bildes einer Gubener Straße, das in einem Buch von 1939 abgedruckt wurde? Georg oder Kurt Linke oder ein ganz anderer Künstler bzw. Künstlerin? Wer weiß es?

Rund 30 Künstlerinnen, Künstler, Bilder und Forschungsergebnisse stellt Galerist Andreas Eckert in einer neuen umfangreichen Ausstellung in der “Galerie im Stift” vor. Viele Fragen stellen sich und können vielleicht von den Besuchern beantwortet werden.

Sie sind herzlich eingeladen zur

Vernissage in der Galerie im Stift
“Unbekannte Gubener Meister”

Wo: Weiter Raum des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke

Wann: Dienstag, 13. Januar, um 19 Uhr

Die musikalische Umrahmung zur Vernissage gestaltet Matthias Huth. Die Ausstellung wird bis Ende Februar zu sehen sein.

Werte Patientinnen und Patienten, Geschäfts- und Kooperations-Partner, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Feiertage im Kreis Ihrer Lieben und einen guten Start in ein gesundes, gesegnetes und glückliches neues Jahr!

Pfr. Markus Müller, Rektor                  Andreas Mogwitz, Geschäftsführer

Mit viel Liebe haben die Erzieherinnen eine Weihnachtsfeier für die Kinder in unserem Kindergarten vorbereitet. Erzieherin Pia Frenk schlüpfte in die Rolle des Engels und bedankte sich engelsgleich für den schönen Gesang der Kinder und das kleine Krippenspiel. Die Gruppen erhielten sinnvolle Geschenke und die Erzieherinnen noch ein Extra-Dankeschön-Geschenk von Pfarrer Rektor Müller.

500 Pakete hat Rektor Müller zur schlesischen Diakonie gebracht. Sie sind heiß erwartet worden und werden nun an die entsprechenden Einrichtungen weitergegeben. Zum Weihnachtsfest sorgen diese liebevollen Spenden bei vielen benachteiligten Menschen, die von der schlesischen Diakonie betreut werden, für große Freude.

Nochmals ein großes Dankeschön an alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben.

Kleine Sängerinnen und Sänger aus unserem Kindergarten machten mit beim großen Adventskonzert am 13. Dezember in der Gubener Klosterkirche. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Vorrath schmetterten sie kräftig und textsicher bekannte Weihnachtslieder. Es war eine große Freude, den Kindern dabei zuzusehen, denn bei aller Aufregung hatten sie offensichtlich auch viel Freude an ihrem Auftritt. Das Üben hat sich gelohnt! Weiter so!

Wir bilden aus und freuen uns auf Bewerbungen für das nächste Ausbildungsjahr, Ausbildungsbeginn 01. Oktober 2026.

Wir bilden aus zur Pflegefachkraft und zur Anästhesietechnischen Assistenz – praxisnah, umfassend und zukunftssicher. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2026.

Weitere Infos unter: https://www.naemi-wilke-stift.de/bildung-und-karriere/ausbildung-studium/