Gute Nachrichten gab es kürzlich für das EndoProthetikZentrum im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke. Nach gründlicher Prüfung erhielt das Zentrum erneut die Zertifizierung als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung für Hüfte, Knie und Schulter. „Ein sichtbares und wichtiges Signal für die Weiterentwicklung des Krankenhauses im Bereich überregionale komplexe Versorgung“, erklärt Geschäftsführer Andreas Mogwitz.
Zum Zentrum gehören die orthopädischen Praxen der MEG in Guben und Forst sowie das orthopädische Praxiszentrum Thiemstraße in Cottbus.

 

Das durch die Fachgesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie unterstützte Güte-Siegel für Krankenhäuser, in denen die Versorgung von Patienten mit künstlichen Hüft-, Knie- und Schultergelenken erfolgt, konnte der orthopädischen Abteilung des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben  bereits seit 2014 fortlaufend verliehen werden.

 

Unter der Leitung von Oberarzt Dr. med. Andreas Krainz leistet das ganze Team täglich hervorragende Arbeit. Neben ihm operieren der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Doctor-Medic Ruslan Netedu als Senior-Hauptoperateur und weitere erfahrene Hauptoperateure.

Auf diese erneute Bestätigung der qualitativ hochwertigen Patienten-Versorgung durch das bundesweit tätige Prüfinstitut EndoCert ist das ganze Krankenhausteam von der Patientenaufnahme über die Pflege bis zum Entlassmanagement zu Recht stolz.

 

 

Von der guten Arbeit des EndoprothetikZentrums der Maximalversorgung konnten sich viele Interessierte auf dem Infotag im Juni im Auditorium des Diakoniekrankenhauses überzeugen. Zahlreiche potentielle Patientinnen und Patienten waren gekommen, um sich ausführlich zu informieren, was vor, während und nach einer Operation an Hüfte, Knie oder Schulter abläuft beziehungsweise zu beachten ist. Keine Frage blieb unbeantwortet, denn nicht nur die Operateure der Orthopädie hielten Vorträge und gaben Auskunft, sondern auch Mitarbeitende aus den Bereichen OP, Hygiene, Physiotherapie, Sozialdienst und Entlassmanagement.

Eine Operation wird nicht nur vom Fachpersonal vorbereitet, sondern einiges können auch die Patientinnen und Patienten in der Vorbereitungszeit für den Erfolg des Eingriffs tun. Wichtige Themen waren hier zum Beispiel Ernährung und Hygiene oder der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten. Zwei externe Medizinprodukte-Hersteller stellten verschiedene Varianten künstlicher Gelenke vor. Auch dies stieß auf großes Interesse. Große Neugier weckte der OP-Roboter „Apollo“, der seit wenigen Wochen im Einsatz ist und den Operateuren während der Operation genaueste Daten liefert.

Einmal im Jahr findet die umfangreiche Informationsveranstaltung des EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung für Patientinnen und Patienten statt. Ansonsten werden Patientinnen und Patienten im Vorfeld einer geplanten Operation umfassend individuell  informiert.

Hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf den Umzug unserer orthopädischen Praxis in Forst. Diese befindet sich jetzt im MVZ Lausitz, Robert-Koch-Straße 35, in Forst, Telefon 03562 694-800.
Die orthopädische Praxis in Guben, in der Räumen der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft (MEG), Dr.-Ayrer-Str. 1-4, ist unter der Telefonnummer 03561 403-361 erreichbar.

Patientinnen und Patienten, die eine Sprechstunde im Krankenhaus benötigen oder bereits einen OP-Termin vereinbaren möchten, wenden sich bitte an das Terminmanagement unter Tel. 03561 403-444.

Guben, 27.07.2026: Es gibt Momente im Leben, da weiß man nicht mehr weiter. Dann ist es hilfreich, wenn man mit einem Menschen sprechen kann, der einem freundlich begegnet, die Situation aber mit einem gewissen Abstand von außen betrachten kann. Seit 01.06.2026 ist Sylvia Thomas wieder mit dieser Aufgabe betraut. Sie ist psychologische Beraterin, Mediatorin, Kunst- und Paartherapeutin mit langjähriger Erfahrung.

In der Lebensberatung werden erwachsene Menschen in verschiedenen Lebensproblemen oder Veränderungswünschen begleitet. Erfahrungsgemäß und beispielhaft handelt es sich um folgende Schwerpunkte:

  • Berufsbedingte Probleme (Mobbing; zunehmender Arbeitsdruck; Berufsentfremdung)
  • Trauerbewältigung
  • Arbeitslosigkeit und deren Folgen (Geldprobleme; Sinnfrage; Perspektivlosigkeit)
  • Sorgen und Nöte um andere Menschen
  • Psychische Probleme

Neben den relativ häufig vorkommenden Schwerpunkten kann es zudem um andere Herausforderungen gehen: Partnerschaftskonflikte, Alkoholprobleme, unerledigte Lebensgeschichten, Los- bzw. Ablösung von den Eltern, Angstzustände und manches mehr. Es wird bei der Beratung eine methodische Vielfalt vom beraterischen Einzelgespräch bis zur Supervisionsarbeit angeboten.

Das Angebot ist kostenfrei und spendenfinanziert.

Die Kontaktaufnahme ist möglich über E-Mail oder über den AB mit der unten aufgeführten Nummer. Die Termine finden danach in Absprache statt.

Telefon: (03561) 403-265
E-Mail: lebensberatung@naemi-wilke-stift.de

Naëmi-Wilke-Stiftung I Dr.-Ayrer-Str. 1-4 I 03172 Guben

 

Dr. med. Christin Schäfer ist seit rund 100 Tagen Leitende Chefärztin des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke in Guben. Damit trägt sie organisatorische Gesamtverantwortung für die Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudentinnen und Medizinstudenten sowie Hospitantinnen und Hospitanten – kurz gesagt für den gesamten ärztlichen Bereich des Hauses.

 

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir in enger Zusammenarbeit und kollegialer Abstimmung mit der Pflege, den Funktionsbereichen und den Ärzten unsere fachübergreifenden Qualitätsstandards stetig weiterentwickeln, um auch künftig mit unseren Angeboten eine angemessene medizinische Versorgung für die Menschen in der Region zu gewährleisten. Dazu ist mir immer auch eine gute Verbindung im zwischenmenschlichen Bereich auf allen Ebenen wichtig“, umreißt sie ihre Tätigkeit.

 

Zu ihren Aufgaben gehört die Entwicklung neuer medizinischer Fachbereiche. „Ich freue mich am Aufbau des neuen Fachbereichs Akutrehabilitation mitzuwirken. Hier können wir auf interdisziplinärer Ebene die Versorgung von Patienten übernehmen, die durch eine schwere Erkrankung einen hohen Therapiebedarf zur Wiederherstellung der Alltagsfunktionen haben. Das sind zum Beispiel Patientinnen und Patienten mit einer Sepsis, oder auch einer fortgeschrittenen Herz- und Nierenerkrankung beziehungsweise Erkrankung des Bewegungsapparates.“

Großen Wert legt Dr. Schäfer auf die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte. „Es ist mir  wichtig, die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte durch meine Expertise zu fördern und ein tieferes Verständnis der verschiedenen Krankheiten zu vermitteln.“

 

Nicht nur die Position der ärztlichen Leitung des Hauses ist mit Dr. Schäfer neu besetzt worden, in den vergangenen Monaten haben neue Chefärzte sowie leitende Oberärzte ihren Dienst aufgenommen, die Erfahrung aus anderen Krankenhäusern und fundierten Sachverstand mitbringen. Dazu Geschäftsführer Andreas Mogwitz: „Krankenhäuser entwickeln sich vom ´Ortsversorger´ zu spezialisierten Zentren mit überregionaler Verantwortung. Das ist gut für die Qualität und eine tragfähige wirtschaftliche Perspektive, denn wir müssen mit den Sozialversicherungsbeiträgen haushalten. Unsere leitenden Ärztinnen und Ärzte habe hier eine Schlüsselrolle in der Gestaltung und Entwicklung.“

 

 

Dr. med. Christin Schäfer (40) ist seit April 2026 leitende Chefärztin des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben. Sie ist bereits seit Januar 2025 als Chefärztin der Inneren Medizin tätig und bietet neben der internistischen Grundversorgung eine Expertise im Bereich der Nierenerkrankungen durch ihren Facharztschwerpunkt Nephrologie. Im Rahmen des hybriden Modells ist sie zusätzlich auch hausärztlich in der Praxis der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft Guben (MEG) tätig. Bevor sie nach Guben kam, war sie Oberärztin an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem Cottbus.

Ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammend, hat sie ihr Studium mit Promotion in Mainz absolviert, in Rüdersdorf die Qualifikation zur Fachärztin Innere Medizin und in Cottbus schließlich die Qualifikation zur Fachärztin Nephrologie erworben.

Andreas Eckert ist nicht nur Krankenpfleger in unserem Haus, sondern auch begeisterter Fotograf und Galerist. Im September zeigt er eigene fotografische Werke unter dem Motto “Wasser ist Leben”. Er würde sich freuen, wenn sich Künstlerinnen und Künstler aus der Region fänden, die sich an der Ausstellung im Weiten Raum beteiligen möchten.

Für weitere Informationen kontaktieren Interessierte bitte Andreas Eckert per Mail: song-vision@t-online.de .

Über Nacht hatte die alte Linde im Hof des Kindergartens der Naëmi-Wilke-Stiftung wieder „geblüht“: Zwischen ihren Ästen hingen bunt gefüllte Zuckertüten – ein besonderer Abschiedsgruß für die 13 Kinder der Fuchsgruppe, die nach den Sommerferien in die Schule starten.

Mit dem traditionellen Zuckertütenfest verabschiedeten sich die zukünftigen Schulkinder von ihrer Kindergartenzeit. Ein besonderer Moment voller Freude, Stolz und auch ein bisschen Wehmut.

Der Abschied begann bereits einige Tage zuvor: Gemeinsam mit ihren Erziehern verbrachten die Mädchen und Jungen zwei erlebnisreiche Tage beim Tauchclub am Pinnower See. Spielen, Baden, Entdecken und viele gemeinsame Erlebnisse machten diese Zeit zu einem besonderen Abschluss ihrer Kindergartenjahre.

Kitaleiterin Daniela Stachetzki betonte, wie bedeutend dieser Tag für die Kinder, aber auch für die Erziehern ist: Es sei ein Abschied, gleichzeitig aber auch ein neuer Anfang. Zum Fest gehörten viele liebevolle Überraschungen. Die Kinder der Igel-, Hasen- und Bärchengruppe verabschiedeten die Großen mit Liedern und selbst gebastelten Geschenken.

Ein herzliches Dankeschön richtet Daniela Stachetzki an die Unterstützer des Zuckertütenfestes. Die EVG Guben, die Stadtapotheke und die Sparkasse haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, den Kindern einen unvergesslichen Abschied zu bereiten.

Mit vielen Erinnerungen und einer großen Portion Vorfreude im Gepäck blicken die 13 Vorschulkinder nun ihrem ersten Schultag entgegen.

Wer sein eigenes Kindergartenabenteuer noch beginnen möchte, hat dazu Gelegenheit: Im Kindergarten der Naëmi-Wilke-Stiftung sind aktuell noch Betreuungsplätze frei. Interessierte Eltern können sich jederzeit über das Angebot informieren und ihre Kinder anmelden.

 

Drei Ärzte traten am 1. Juli ihren Dienst im Diakoniekrankenhaus Guben und in der Lausitz Klinik Forst an.

Dr. med. Christian Wintzer (55) ist der neue Chefarzt der Gefäßchirurgie im Gubener und im Forster Krankenhaus. Der gebürtige Rheinländer hat nach Stationen in Norddeutschland und Berlin viel vor in der Oder-Neiße-Region. „Ich möchte schnell mit den niedergelassenen Kollegen in Kontakt kommen und die Chancen im Krankenhausverbund nutzbar machen“, bekräftigt er. Dazu gehört zum Beispiel die moderne Angiografie-Technik, die im OP-Zentrum der Lausitz Klinik vorhanden ist. Gemeinsam mit den Spezialisten der Medizinischen Universität Lausitz in Cottbus möchte er auch größere Operationen, etwa an der Halsschlagader anbieten, und möglichst gemeinsame Forschungsprojekte anstoßen. Die Gefäßmedizin stellt auch eine Schlüsselversorgung für andere Krankheitsbilder dar, sei es Diabetes, Nierenerkrankungen oder Wundheilungsstörungen. „Der Körper braucht eine funktionierende ´Infrastruktur´, damit alle Organe zuverlässig versorgt werden. Eine gute Blutversorgung ist entscheidend für Leistungsfähigkeit und Genesungsprozesse.“

 

Dr. med. Christian Wintzer

 

Die Radiologischen Abteilungen in Forst und Guben haben einen neuen Chefarzt: Mathias Böttcher (46) übernimmt die Verantwortung für beide Abteilungen. Der gebürtige Berliner und leidenschaftliche Radfahrer wird hierfür auch seinen Wohnsitz nach Forst verlegen. Zuletzt leitete er über zehn Jahre die Radiologische Praxis in einer der größten Polikliniken Deutschlands im Norden Berlins. Nun freut sich der versierte Interventionsradiologe insbesondere auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den stationären und ambulanten Kollegen unserer Region und möchte zügig eine radiologische Weiterbildung in Forst etablieren. Daneben wird er die bewährte Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem fortführen und sieht in der aktuellen Phase der Transformation des Gesundheitswesens neben allen Herausforderungen auch viel Potenzial zur Gestaltung der Gesundheitsstandorte Forst und Guben. Die Verstärkung im Bereich der Radiologie wird für dieses Jahr zu einen deutlich erhöhten diagnostischen Angebot für Patienten in der Neiße-Region führen.

 

Mathias Böttcher

 

Dr. med. Piotr Palaszkiewicz (58) ist der neue leitende Oberarzt in der Abteilung Anästhesie in Guben. Im Dienst wird er auch in der Lausitz Klinik tätig sein, doch sein Arbeitsschwerpunkt liegt in Guben. Der Facharzt für Anästhesie verfügt über die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Notfallmedizin und ist als OP-Manager zertifiziert.  Seit 2007 ist der gebürtige Pole in Deutschland tätig, erst in Sachsen, dann fast sieben Jahre in einer Klinik in Oberammergau, wo er sich auf die periphere Regionalanästhesie spezialisierte und bei rund 10.000 durchgeführten Verfahren reichlich Erfahrung sammeln konnte. Diese Kompetenz unterstützt zukünftig den Ausbau von Versorgungsleistungen im Bereich des Bewegungsapparates, wo Teilnarkosen von Körperregionen wie Armen und Beinen eine besondere Rolle spielen. Bevor er nach Guben wechselte, arbeitete er als Oberarzt in Neuburg an der Donau. Der erste Eindruck vom Diakoniekrankenhaus ist überaus positiv. „Dies ist kein kleines grundversorgendes Basis-Krankenhaus“, stellt er fest. „Ich bin überrascht von dem breiten Behandlungsspektrum und sehe großes Potential.“

 

Dr. med. Piotr Palaszkiewicz

 

Geschäftsführer Andreas Mogwitz: „Die Besetzung unserer Positionen mit hocherfahrenen und spezialisierten Kollegen macht uns sehr stolz und zeigt, wie attraktiv die medizinischen Arbeitsplätze bei uns im Unternehmensverbund sind. Aber auch die Attraktivität der Lausitz, außerhalb der Großstädte nimmt immer mehr zu. Danke auch an die Mannschaften an beiden Standorten. Neue Mitarbeiter zu gewinnen ist immer ein Verdienst aller Beteiligten im Unternehmen.“

Die vierte im Bunde ist Prof. Dr. med. Anke Steinmetz. Sie wird ab August den Bereich Akut-/Frührehabilitation verantworten. Zu gegebener Zeit gibt es auch dazu eine Veröffentlichung.

Agnieszka Pajer und Yvonne Rademacher sind seit Juni 2026 die neuen kaufmännischen Direktorinnen im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke und in der Lausitz Klinik Forst. „Wir sind froh, dass wir diese wichtigen Positionen mit zwei erfahrenen Kolleginnen besetzen konnten“, bestätigt Geschäftsführer Andreas Mogwitz. „Beide kennen sich nicht nur in der Materie, sondern auch schon in den Unternehmensstrukturen aus.“

Agnieszka Pajer hatte übergangsweise für fünf Monate die kaufmännische Leitung in der Lausitz Klinik übernommen, nun wechselte sie nach Guben. Nicht nur der Weg wird kürzer durch die Doppelfunktion als Direktorin des Lutherstifts, vielmehr rückt die grenzüberschreitende Entwicklung der Standorte Frankfurt und Guben und damit der Austausch mit der polnischen Seite in ihr zukünftiges Arbeitsfeld.
Yvonne Rademacher hat bisher im kaufmännischen Bereich in Guben gearbeitet und übernimmt nun diese neue Verantwortung in Forst, gleichzeitig betreut sie die beiden ambulanten Zentren, MEG Guben und Lausitz MVZ.
Alle fünf Versorgungseinrichtungen gehören zum Unternehmensverbund Diakonissenhaus Teltow und bilden ein gemeinsames Cluster. Entsprechend arbeiten die Führungskräfte eng zusammen und stimmen sich in vielen Fragen ab. Geschäftsführer sind Andreas Mogwitz und Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt.

Agnieszka Pajer ist in Polen nahe der ukrainischen Grenze geboren und wohnt  jetzt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf bei Frankfurt (Oder) nahe der polnischen Grenze. Bevor sie 2019 in das Gesundheitswesen wechselte, war sie elf Jahre lang in Berlin bei BASF in verschiedenen Positionen tätig und befasste sich unter anderem mit Finanzthemen und Projekten der Digitalisierung. Ihre Aufgabe in Guben geht sie engagiert an. „Das Krankenhaus in Guben hat eine lange Tradition. Wichtig ist es, das Bewährte zu erhalten und auf der anderen Seite neue Impulse zu setzen, wie z.B. die Digitalisierung und die Anpassungen an die Krankenhausreform. Wichtig ist ihr, die Mitarbeiter bei diesen Prozessen mitzunehmen. „Technologie und KI sind heutzutage unverzichtbar – ihr Mehrwert entsteht in der partnerschaftlichen Anwendung mit den Mitarbeitenden.“

Yvonne Rademacher ist in Guben geboren und in der Region aufgewachsen. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium und verschiedenen Stationen in Industrie und öffentlicher Verwaltung ist sie seit 2018 im Gesundheitswesen tätig. Mit Ehemann und drei Söhnen lebt Sie in der Nähe von Guben. „Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind groß. Umso wichtiger ist es, ein gutes Team um sich zu wissen, mit dem wir nun auch standortübergreifend Lösungen erarbeiten können.“

Agnieszka Pajer (2.v.l.) wurde in Guben herzlich begrüßt von Mitarbeitervertreter Falk Jendreyeck, Pressereferentin Renate Kulick-Aldag und Geschäftsführer Andreas Mogwitz (v.l.)                      Foto: DNWG/Kristin Schücke

Im Forster Krankenhaus trat Yvonne Rademacher (2.v.l.) ihren Dienst an – begrüßt von Franziska Gniozdorz, Vertreterin des Betriebsrats, Geschäftsführer Andreas Mogwitz und Büroleiterin Elisabeth Richter (v.l.).                     Foto: LKF/Kathrin Goldmann

 

 

 

 

Sebastian Enkerts übernimmt Geschäftsführung der MVZ und Polikliniken des Diakonissenhauses

 

Sebastian Enkerts übernimmt ab dem 1. Juli 2026 die Geschäftsführung der Lausitz MVZ Forst GmbH, der Medizinische Einrichtungsgesellschaft mbH Guben, der Medizinische Einrichtung gGmbH Teltow und der Johann Christian Reil gGmbH Poli Reil in Halle.

Enkerts komplettiert damit die Geschäftsführung der Gesellschaften, in denen das Diakonissenhaus Teltow seine ambulanten medizinischen Angebote organisiert. Zweiter Geschäftsführer ist jeweils der regional verantwortliche Geschäftsführer des kooperierenden Krankenhauses im Unternehmensverbund.

Sebastian Enkerts ist Wirtschaftsjurist und war mehrere Jahre als Kaufmännischer Leiter und Verwaltungsleiter für das MVZ Bitterfeld-Wolfen tätig, bevor er zum 1. März 2026 die Position des Kaufmännischen Direktors in der Poli Reil in Halle übernommen hat.

Mit seiner langjährigen Erfahrung sowie umfassenden Leitungskompetenz wird Sebastian Enkerts in seiner neuen Funktion als Geschäftsführer die ambulante medizinische Versorgung übergreifend bündeln und die vier Gesellschaften strategisch und operativ weiterentwickeln.

„Wir freuen uns sehr, Sebastian Enkerts als neuen Geschäftsführer zu begrüßen“, erklärt der Kaufmännische Vorstand des Diakonissenhauses Teltow, Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt. „Seine fundierte Expertise im Gesundheits- und Finanzmanagement sowie seine tiefen Kenntnisse der regionalen Versorgungsstrukturen machen ihn zu einer idealen Besetzung, um die ambulante Versorgung im Diakonissenhaus Teltow weiter zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten.“

Das war ein Fest der Extreme – der Deutsch-Polnische Gesundheitstag, unser 148. Jahresfest, am vergangenen Freitag. Extreme Hitze, extremer Wolkenbruch und extrem gute Stimmung. Es begann ganz feierlich mit einem Gottesdienst, bei dem Rektor Markus Müller offiziell als Seelsorger der Krankenhäuser Guben und Forst eingeführt wurde. Und auch fünf „grüne Damen“ erhielten ihr Abschlusszertifikat.
Anerkennende Grußworte sprachen Gesundheitsdezernent Michael Koch, Gubins Vizebürgermeisterin Anna Kapela und Gubens Bürgermeister Fred Mahro.

Anschließend folgte ein fröhliches Programm mit Kindern unseres Kindergartens und eines Kindergartens aus Gubin. An 23 Ständen konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die gesundheitlichen Angebote unseres Krankenhauses, der MEG und Partnereinrichtungen informieren. Gern genutzt wurden die Möglichkeiten zur Blutdruck- und Blutzuckermessung, Venendruckmessung, die Übungen in Erster-Hilfe, Kräuterworkshop, Führung durchs Haus, Teddyklinik, Parcours der Sinne und vieles mehr. Ein Highlight boten die Chirurgen, an einem Apparat konnte jeder ausprobieren, wie eine Laparoskopie funktioniert.

Wir danken der Euroregion Spree-Neiße-Bober für die Förderung unseres Gesundheitstages im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VIa Brandenburg-Polen 2021-2027, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt wird.

Pünktlich um 17 Uhr beendete ein Wolkenbruch die Veranstaltung im Außenbereich und es ging nahtlos weiter auf der Bühne im Weiten Raum, wo die „Physikanten“ spannende Experimente vorführten. Hier danken wir für die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Spree-Neiße und des VRK, Versicherer im Raum der Kirchen. So war der Eintritt für diese spektakuläre Show gratis.

Mit einem bunten und gut besuchten Familienfest in Gubin am 11.06.2026 ist das deutsch-polnische Projekt „Sprachbrücke Euroregion Spree-Neiße-Bober / Sprewa-Nysa-Bóbr“ feierlich zu Ende gegangen. Auch der Kindergarten der Naëmi-Wilke-Stiftung war als Projektpartner über die gesamte Laufzeit hinweg aktiv beteiligt.

Ziel des auf drei Jahre angelegten INTERREG-Projekts war es, sprachliche Barrieren im deutsch-polnischen Grenzraum nachhaltig abzubauen und die frühe Zweisprachigkeit im Vorschulbereich zu stärken. Dies wurde vor allem durch spielerische, alltagsnahe Sprachanimationen durch Muttersprachler in Kindertagesstätten sowie durch die enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte umgesetzt.

Beim Abschlussfest präsentierten die Kinder mit viel Freude, was sie im Projekt gelernt haben – mit Liedern, kleinen Szenen und Beiträgen in der Sprache des Nachbarn. Die Veranstaltung bot darüber hinaus ein vielfältiges Programm mit kreativen und spielerischen Angeboten und wurde zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder, Eltern und Projektpartner beider Seiten der Grenze.

Ein besonderer Moment war die Würdigung der beteiligten Einrichtungen sowie die Übergabe von Zertifikaten als Anerkennung für das Engagement im Projekt. Damit wurde der gemeinsame Einsatz für Mehrsprachigkeit und interkulturelles Lernen sichtbar gewürdigt.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms INTERREG VI A Brandenburg–Polen 2021–2027 gefördert und zeigt eindrucksvoll, wie frühe Sprachförderung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit nachhaltig wirken können.