Das Diakonissenhaus Teltow übernimmt zum 1. Oktober 2026 den Gubener IT-Dienstleister Computerwork. Mit der Übernahme baut das Diakonissenhaus sein Engagement in der Modellregion Lausitz weiter aus.
Computerwork ist seit 1990 und damit seit über 35 Jahren in der Region Guben/Forst etabliert und sowohl für Kunden in der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung als auch für Gesundheits- und Sozialinstitutionen tätig. Besondere Expertise hat das Unternehmen in IT-Basisdiensten wie Infrastruktur und Vernetzung. Ebenso ausgeprägt sind Hardwareinstallation und -wartung sowie der Vor-Ort Service bei den Kunden in der Region. Besondere Erfahrungen bestehen im Gesundheitsbereich, da Computerwork langjähriger IT-Partner des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben ist, welches seit 2025 zum Diakonissenhaus gehört.
Mit der Übernahme reagiert das Diakonissenhaus auf den steigenden Bedarf in den Bereichen IT und Digitalisierung. Durch die Partnerschaft werden moderne digitale Lösungen und ein innovatives IT Service-Management fest im Tagesgeschäft verankert.
Im Unternehmensverbund Diakonissenhaus Teltow übernimmt Computerwork schrittweise den Betrieb, die Wartung und den Ausbau von IT-Bereichen mit dem größten Bedarf. Der Start erfolgt mit IT-Infrastruktur, also Netzwerken, Serverlandschaften und Cloud-Lösungen sowie mit IT-Service, also schneller Hilfe bei Störungen und der Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs.
Der im Vorstand für IT zuständige Kaufmännische Vorstand Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt betont die Vorteile, die sich aus der Verstärkung durch Computerwork ergeben: „Digitalisierung betrifft zunehmend alle Prozesse in unserem Unternehmensverbund. Gleichzeitig erleben wir wachsende Bedrohungen bei der Cybersicherheit, strengere Regulierungen und stehen vor der Aufgabe, Künstliche Intelligenz (KI) sicher zu integrieren. Mit der Stärkung unserer IT durch die Integration von Computerwork können wir uns den damit verbundenen Herausforderungen besser und unabhängig stellen.“
Für den bisherigen Kundenkreis der Computerwork ändert sich nichts, vielmehr bietet die Zusammenarbeit sowohl für Computerwork selbst, aber auch für alle bestehenden und neuen Kunden die Möglichkeit der weiteren Professionalisierung und des Ausbaus des Serviceangebots.
Die Computerwork GmbH wird als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Diakonissenhauses Teltow Teil des Unternehmensverbundes, den die Stiftung zusammen mit ihren Gesellschaften bildet.
Das Diakonissenhaus Teltow zählt mit mehr als 4.500 Mitarbeitenden zu den großen Arbeitgebern im Sozial- und Gesundheitswesen in Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt.
Rund 400 deutsche und polnische Vorschul-Kinder besuchen vom 23. bis 25. September unsere Teddy-Klinik. Hier durchlaufen sie von der Anmeldung über die Untersuchung bis zur Entlassung alle Schritte eines Krankenhausaufenthaltes. Und auch einen Krankenwagen können sie genau inspizieren.
Ein engagiertes ehrenamtliches Team bestehend aus Mitarbeitenden des Diakoniekrankenhauses, der MEG, vom DRK, Schülerinnen und Schülern sowie angehende Medizinstudierende führt dieses deutsch-polnisch ausgerichtete Projekt durch.
Was sich lustig anhört, hat einen ernsten Hintergrund. Die Kinder erleben auf spielerische Art wie ein Krankenhausaufenthalt abläuft und haben dann bei einem realen Krankenhausaufenthalt oder einer Untersuchung beim Arzt weniger Ängste. Vielleicht erwacht auch bei dem einen oder anderen Kind der Wunsch, selbst einmal Ärztin oder Pfleger zu werden.

Wer kommt?

Die jungen Teddy-Ärztinnen und -Ärzte

Gespräch mit der Teddy-Ärztin

Gewusel im Rettungswagen

Dank ans DRK-Team

In der Apotheke

Schlägt das Herz kräftig?

Röntgen

Das sieht nach Armbruch aus.

Willkommen und auf Wiedersehn!
Mobbing ist ein ernsthaftes Problem, das Kinder und Eltern sehr belasten kann. Da ist es gut zu wissen, wie man damit umgeht. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu einer Gesprächsrunde mit dem Referenten Frank Dubert vom Weißen Ring. Er hat viel zu sagen zum Thema “Digitale Gewalt”.
Die Veranstaltung der Erziehungs- und Beratungsstelle der Naëmi-Wilke-Stiftung findet statt am Montag, 14. September, 17 bis 18 Uhr, im Auditorium des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke, Dr.-Ayrer-Str. 1-4, 03172 Guben.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Eventuelle Fragen werden aber gern beantwortet unter Telefon 03561 / 403-219.

Referent Frank Dubert vom Weißen Ring
Am Sonntag, dem 23. August, feierten wir gemeinsam mit der Gemeinde Des Guten Hirten einen Familiengottesdienst zur Einschulung. Im Mittelpunkt standen unsere Kinder – besonders die Schulanfänger, die herzlich begrüßt wurden.
Passend zum Thema „Mit offenen Ohren und Augen durchs Leben gehen“ erzählte der Pastor die biblische Geschichte von der Heilung eines gehörlosen Mannes durch Jesus. Die Geschichte wurde für die Kinder auch anschaulich vorgespielt.
Ein besonders schöner Moment war die persönliche Segnung der Kinder für ihren neuen Lebensabschnitt. Gemeinsam sangen Groß und Klein fröhliche Lieder. Beim anschließenden Kirchenkaffee blieb noch Zeit für Begegnungen und Gespräche.
Wir wünschen allen Schulanfängern einen guten Start, viel Freude am Lernen und Gottes Segen für ihren neuen Weg!
Gute Nachrichten gab es kürzlich für das EndoProthetikZentrum im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke. Nach gründlicher Prüfung erhielt das Zentrum erneut die Zertifizierung als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung für Hüfte, Knie und Schulter. „Ein sichtbares und wichtiges Signal für die Weiterentwicklung des Krankenhauses im Bereich überregionale komplexe Versorgung“, erklärt Geschäftsführer Andreas Mogwitz.
Zum Zentrum gehören die orthopädischen Praxen der MEG in Guben und Forst sowie das orthopädische Praxiszentrum Thiemstraße in Cottbus.
Das durch die Fachgesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie unterstützte Güte-Siegel für Krankenhäuser, in denen die Versorgung von Patienten mit künstlichen Hüft-, Knie- und Schultergelenken erfolgt, konnte der orthopädischen Abteilung des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben bereits seit 2014 fortlaufend verliehen werden.
Unter der Leitung von Oberarzt Dr. med. Andreas Krainz leistet das ganze Team täglich hervorragende Arbeit. Neben ihm operieren der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Doctor-Medic Ruslan Netedu als Senior-Hauptoperateur und weitere erfahrene Hauptoperateure.
Auf diese erneute Bestätigung der qualitativ hochwertigen Patienten-Versorgung durch das bundesweit tätige Prüfinstitut EndoCert ist das ganze Krankenhausteam von der Patientenaufnahme über die Pflege bis zum Entlassmanagement zu Recht stolz.
Von der guten Arbeit des EndoprothetikZentrums der Maximalversorgung konnten sich viele Interessierte auf dem Infotag im Juni im Auditorium des Diakoniekrankenhauses überzeugen. Zahlreiche potentielle Patientinnen und Patienten waren gekommen, um sich ausführlich zu informieren, was vor, während und nach einer Operation an Hüfte, Knie oder Schulter abläuft beziehungsweise zu beachten ist. Keine Frage blieb unbeantwortet, denn nicht nur die Operateure der Orthopädie hielten Vorträge und gaben Auskunft, sondern auch Mitarbeitende aus den Bereichen OP, Hygiene, Physiotherapie, Sozialdienst und Entlassmanagement.
Eine Operation wird nicht nur vom Fachpersonal vorbereitet, sondern einiges können auch die Patientinnen und Patienten in der Vorbereitungszeit für den Erfolg des Eingriffs tun. Wichtige Themen waren hier zum Beispiel Ernährung und Hygiene oder der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten. Zwei externe Medizinprodukte-Hersteller stellten verschiedene Varianten künstlicher Gelenke vor. Auch dies stieß auf großes Interesse. Große Neugier weckte der OP-Roboter „Apollo“, der seit wenigen Wochen im Einsatz ist und den Operateuren während der Operation genaueste Daten liefert.

Einmal im Jahr findet die umfangreiche Informationsveranstaltung des EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung für Patientinnen und Patienten statt. Ansonsten werden Patientinnen und Patienten im Vorfeld einer geplanten Operation umfassend individuell informiert.
Hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf den Umzug unserer orthopädischen Praxis in Forst. Diese befindet sich jetzt im MVZ Lausitz, Robert-Koch-Straße 35, in Forst, Telefon 03562 694-800.
Die orthopädische Praxis in Guben, in der Räumen der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft (MEG), Dr.-Ayrer-Str. 1-4, ist unter der Telefonnummer 03561 403-361 erreichbar.
Patientinnen und Patienten, die eine Sprechstunde im Krankenhaus benötigen oder bereits einen OP-Termin vereinbaren möchten, wenden sich bitte an das Terminmanagement unter Tel. 03561 403-444.
Guben, 27.07.2026: Es gibt Momente im Leben, da weiß man nicht mehr weiter. Dann ist es hilfreich, wenn man mit einem Menschen sprechen kann, der einem freundlich begegnet, die Situation aber mit einem gewissen Abstand von außen betrachten kann. Seit 01.06.2026 ist Sylvia Thomas wieder mit dieser Aufgabe betraut. Sie ist psychologische Beraterin, Mediatorin, Kunst- und Paartherapeutin mit langjähriger Erfahrung.
In der Lebensberatung werden erwachsene Menschen in verschiedenen Lebensproblemen oder Veränderungswünschen begleitet. Erfahrungsgemäß und beispielhaft handelt es sich um folgende Schwerpunkte:
- Berufsbedingte Probleme (Mobbing; zunehmender Arbeitsdruck; Berufsentfremdung)
- Trauerbewältigung
- Arbeitslosigkeit und deren Folgen (Geldprobleme; Sinnfrage; Perspektivlosigkeit)
- Sorgen und Nöte um andere Menschen
- Psychische Probleme
Neben den relativ häufig vorkommenden Schwerpunkten kann es zudem um andere Herausforderungen gehen: Partnerschaftskonflikte, Alkoholprobleme, unerledigte Lebensgeschichten, Los- bzw. Ablösung von den Eltern, Angstzustände und manches mehr. Es wird bei der Beratung eine methodische Vielfalt vom beraterischen Einzelgespräch bis zur Supervisionsarbeit angeboten.
Das Angebot ist kostenfrei und spendenfinanziert.
Die Kontaktaufnahme ist möglich über E-Mail oder über den AB mit der unten aufgeführten Nummer. Die Termine finden danach in Absprache statt.
Telefon: (03561) 403-265
E-Mail: lebensberatung@naemi-wilke-stift.de
Naëmi-Wilke-Stiftung I Dr.-Ayrer-Str. 1-4 I 03172 Guben
Dr. med. Christin Schäfer ist seit rund 100 Tagen Leitende Chefärztin des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke in Guben. Damit trägt sie organisatorische Gesamtverantwortung für die Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudentinnen und Medizinstudenten sowie Hospitantinnen und Hospitanten – kurz gesagt für den gesamten ärztlichen Bereich des Hauses.
„Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir in enger Zusammenarbeit und kollegialer Abstimmung mit der Pflege, den Funktionsbereichen und den Ärzten unsere fachübergreifenden Qualitätsstandards stetig weiterentwickeln, um auch künftig mit unseren Angeboten eine angemessene medizinische Versorgung für die Menschen in der Region zu gewährleisten. Dazu ist mir immer auch eine gute Verbindung im zwischenmenschlichen Bereich auf allen Ebenen wichtig“, umreißt sie ihre Tätigkeit.
Zu ihren Aufgaben gehört die Entwicklung neuer medizinischer Fachbereiche. „Ich freue mich am Aufbau des neuen Fachbereichs Akutrehabilitation mitzuwirken. Hier können wir auf interdisziplinärer Ebene die Versorgung von Patienten übernehmen, die durch eine schwere Erkrankung einen hohen Therapiebedarf zur Wiederherstellung der Alltagsfunktionen haben. Das sind zum Beispiel Patientinnen und Patienten mit einer Sepsis, oder auch einer fortgeschrittenen Herz- und Nierenerkrankung beziehungsweise Erkrankung des Bewegungsapparates.“
Großen Wert legt Dr. Schäfer auf die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte. „Es ist mir wichtig, die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte durch meine Expertise zu fördern und ein tieferes Verständnis der verschiedenen Krankheiten zu vermitteln.“
Nicht nur die Position der ärztlichen Leitung des Hauses ist mit Dr. Schäfer neu besetzt worden, in den vergangenen Monaten haben neue Chefärzte sowie leitende Oberärzte ihren Dienst aufgenommen, die Erfahrung aus anderen Krankenhäusern und fundierten Sachverstand mitbringen. Dazu Geschäftsführer Andreas Mogwitz: „Krankenhäuser entwickeln sich vom ´Ortsversorger´ zu spezialisierten Zentren mit überregionaler Verantwortung. Das ist gut für die Qualität und eine tragfähige wirtschaftliche Perspektive, denn wir müssen mit den Sozialversicherungsbeiträgen haushalten. Unsere leitenden Ärztinnen und Ärzte habe hier eine Schlüsselrolle in der Gestaltung und Entwicklung.“
Dr. med. Christin Schäfer (40) ist seit April 2026 leitende Chefärztin des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke Guben. Sie ist bereits seit Januar 2025 als Chefärztin der Inneren Medizin tätig und bietet neben der internistischen Grundversorgung eine Expertise im Bereich der Nierenerkrankungen durch ihren Facharztschwerpunkt Nephrologie. Im Rahmen des hybriden Modells ist sie zusätzlich auch hausärztlich in der Praxis der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft Guben (MEG) tätig. Bevor sie nach Guben kam, war sie Oberärztin an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem Cottbus.
Ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammend, hat sie ihr Studium mit Promotion in Mainz absolviert, in Rüdersdorf die Qualifikation zur Fachärztin Innere Medizin und in Cottbus schließlich die Qualifikation zur Fachärztin Nephrologie erworben.
Andreas Eckert ist nicht nur Krankenpfleger in unserem Haus, sondern auch begeisterter Fotograf und Galerist. Im September zeigt er eigene fotografische Werke unter dem Motto “Wasser ist Leben”. Er würde sich freuen, wenn sich Künstlerinnen und Künstler aus der Region fänden, die sich an der Ausstellung im Weiten Raum beteiligen möchten.
Für weitere Informationen kontaktieren Interessierte bitte Andreas Eckert per Mail: song-vision@t-online.de .
Über Nacht hatte die alte Linde im Hof des Kindergartens der Naëmi-Wilke-Stiftung wieder „geblüht“: Zwischen ihren Ästen hingen bunt gefüllte Zuckertüten – ein besonderer Abschiedsgruß für die 13 Kinder der Fuchsgruppe, die nach den Sommerferien in die Schule starten.
Mit dem traditionellen Zuckertütenfest verabschiedeten sich die zukünftigen Schulkinder von ihrer Kindergartenzeit. Ein besonderer Moment voller Freude, Stolz und auch ein bisschen Wehmut.
Der Abschied begann bereits einige Tage zuvor: Gemeinsam mit ihren Erziehern verbrachten die Mädchen und Jungen zwei erlebnisreiche Tage beim Tauchclub am Pinnower See. Spielen, Baden, Entdecken und viele gemeinsame Erlebnisse machten diese Zeit zu einem besonderen Abschluss ihrer Kindergartenjahre.
Kitaleiterin Daniela Stachetzki betonte, wie bedeutend dieser Tag für die Kinder, aber auch für die Erziehern ist: Es sei ein Abschied, gleichzeitig aber auch ein neuer Anfang. Zum Fest gehörten viele liebevolle Überraschungen. Die Kinder der Igel-, Hasen- und Bärchengruppe verabschiedeten die Großen mit Liedern und selbst gebastelten Geschenken.
Ein herzliches Dankeschön richtet Daniela Stachetzki an die Unterstützer des Zuckertütenfestes. Die EVG Guben, die Stadtapotheke und die Sparkasse haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, den Kindern einen unvergesslichen Abschied zu bereiten.
Mit vielen Erinnerungen und einer großen Portion Vorfreude im Gepäck blicken die 13 Vorschulkinder nun ihrem ersten Schultag entgegen.
Wer sein eigenes Kindergartenabenteuer noch beginnen möchte, hat dazu Gelegenheit: Im Kindergarten der Naëmi-Wilke-Stiftung sind aktuell noch Betreuungsplätze frei. Interessierte Eltern können sich jederzeit über das Angebot informieren und ihre Kinder anmelden.
Drei Ärzte traten am 1. Juli ihren Dienst im Diakoniekrankenhaus Guben und in der Lausitz Klinik Forst an.
Dr. med. Christian Wintzer (55) ist der neue Chefarzt der Gefäßchirurgie im Gubener und im Forster Krankenhaus. Der gebürtige Rheinländer hat nach Stationen in Norddeutschland und Berlin viel vor in der Oder-Neiße-Region. „Ich möchte schnell mit den niedergelassenen Kollegen in Kontakt kommen und die Chancen im Krankenhausverbund nutzbar machen“, bekräftigt er. Dazu gehört zum Beispiel die moderne Angiografie-Technik, die im OP-Zentrum der Lausitz Klinik vorhanden ist. Gemeinsam mit den Spezialisten der Medizinischen Universität Lausitz in Cottbus möchte er auch größere Operationen, etwa an der Halsschlagader anbieten, und möglichst gemeinsame Forschungsprojekte anstoßen. Die Gefäßmedizin stellt auch eine Schlüsselversorgung für andere Krankheitsbilder dar, sei es Diabetes, Nierenerkrankungen oder Wundheilungsstörungen. „Der Körper braucht eine funktionierende ´Infrastruktur´, damit alle Organe zuverlässig versorgt werden. Eine gute Blutversorgung ist entscheidend für Leistungsfähigkeit und Genesungsprozesse.“

Dr. med. Christian Wintzer
Die Radiologischen Abteilungen in Forst und Guben haben einen neuen Chefarzt: Mathias Böttcher (46) übernimmt die Verantwortung für beide Abteilungen. Der gebürtige Berliner und leidenschaftliche Radfahrer wird hierfür auch seinen Wohnsitz nach Forst verlegen. Zuletzt leitete er über zehn Jahre die Radiologische Praxis in einer der größten Polikliniken Deutschlands im Norden Berlins. Nun freut sich der versierte Interventionsradiologe insbesondere auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den stationären und ambulanten Kollegen unserer Region und möchte zügig eine radiologische Weiterbildung in Forst etablieren. Daneben wird er die bewährte Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem fortführen und sieht in der aktuellen Phase der Transformation des Gesundheitswesens neben allen Herausforderungen auch viel Potenzial zur Gestaltung der Gesundheitsstandorte Forst und Guben. Die Verstärkung im Bereich der Radiologie wird für dieses Jahr zu einen deutlich erhöhten diagnostischen Angebot für Patienten in der Neiße-Region führen.

Mathias Böttcher
Dr. med. Piotr Palaszkiewicz (58) ist der neue leitende Oberarzt in der Abteilung Anästhesie in Guben. Im Dienst wird er auch in der Lausitz Klinik tätig sein, doch sein Arbeitsschwerpunkt liegt in Guben. Der Facharzt für Anästhesie verfügt über die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Notfallmedizin und ist als OP-Manager zertifiziert. Seit 2007 ist der gebürtige Pole in Deutschland tätig, erst in Sachsen, dann fast sieben Jahre in einer Klinik in Oberammergau, wo er sich auf die periphere Regionalanästhesie spezialisierte und bei rund 10.000 durchgeführten Verfahren reichlich Erfahrung sammeln konnte. Diese Kompetenz unterstützt zukünftig den Ausbau von Versorgungsleistungen im Bereich des Bewegungsapparates, wo Teilnarkosen von Körperregionen wie Armen und Beinen eine besondere Rolle spielen. Bevor er nach Guben wechselte, arbeitete er als Oberarzt in Neuburg an der Donau. Der erste Eindruck vom Diakoniekrankenhaus ist überaus positiv. „Dies ist kein kleines grundversorgendes Basis-Krankenhaus“, stellt er fest. „Ich bin überrascht von dem breiten Behandlungsspektrum und sehe großes Potential.“

Dr. med. Piotr Palaszkiewicz
Geschäftsführer Andreas Mogwitz: „Die Besetzung unserer Positionen mit hocherfahrenen und spezialisierten Kollegen macht uns sehr stolz und zeigt, wie attraktiv die medizinischen Arbeitsplätze bei uns im Unternehmensverbund sind. Aber auch die Attraktivität der Lausitz, außerhalb der Großstädte nimmt immer mehr zu. Danke auch an die Mannschaften an beiden Standorten. Neue Mitarbeiter zu gewinnen ist immer ein Verdienst aller Beteiligten im Unternehmen.“
Die vierte im Bunde ist Prof. Dr. med. Anke Steinmetz. Sie wird ab August den Bereich Akut-/Frührehabilitation verantworten. Zu gegebener Zeit gibt es auch dazu eine Veröffentlichung.