Eine abwechslungsreiche und interessante Ausstellungseröffnung erlebten die Gäste kürzlich im Weiten Raum des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke. 13 Künstlerinnen und Künstler aus Cottbus, die sich einmal im Monat zum gemeinsamen Arbeiten und Austausch im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst treffen, stellen ihre Werke aus. Motto der Ausstellung: „Zwischen Pinselstrich und Lebensfreude“. Unterschiedlichste Maltechniken sind zu sehen, Zeichnungen, Grafiken und noch einiges mehr.
Die Eröffnung nahm der ehemalige Verwaltungsdirektor Gottfried Hain vor, Matthias Huth am Klavier spielte überraschende Reflektionen zu einzelnen Werken. Wer hat schon einmal die Vogelhochzeit in Moll gehört? Galerist Andreas Eckert führte wie gewohnt amüsant durch die Ausstellung.

Zu sehen ist die Ausstellung im Weiten Raum voraussichtlich bis zum 9. Juni. Der Eintritt ist frei.

Bildtexte:

Matthias Huth am Klavier.
Gottfried Hain eröffnete die Ausstellung.
Andreas Eckert begrüßt die Gäste und Künstlerinnen und Künstler.
Galerist Andreas Eckert.
Bildergalerie.

Schülerinnen und Schüler der Europaschule besuchten gemeinsam mit ihrer Lehrerin am Dienstag, 3. März, das Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke und informierten sich über mögliche Ausbildungen im Haus. Die bieten sich in der Pflege als Pflegehelfer/in oder Pflegefachkraft und auch als Operationstechnische Assistenz oder Anästhesietechnische Assistenz.

In der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft werden Physiotherapeut/innen, Logopäd/innen und Ergotherapeut/innen sowie Medizinische Fachangestellte ausgebildet.

Für die im Herbst 2026 beginnenden Ausbildungen sind die Plätze fast alle vergeben. Bewerben kann man sich noch für die Ausbildung zum Pflegehelfer bzw. Pflegehilferin, die in Zusammenarbeit mit der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt durchgeführt wird.

Bewerbungen für das Ausbildungsjahr Herbst 2027 sind natürlich jetzt schon möglich.

Die Schülerinnen und Schülerinnen gewannen erste Eindrücke bei einem Rundgang, erfuhren von Manuela Lehmann, in der Personalabteilung zuständig für die Betreuung der Auszubildenden,  auch etwas über die Geschichte der traditionellen Naëmi Wilke Stiftung und konnten sich anschließend ausführlich über die Ausbildungsgänge informieren.

Start war vor dem historischen Portal des Hauses.

Wir eröffnen am Dienstag, 3. März, um 19 Uhr eine neue Ausstellung in unserem Weiten Raum. Thema: Zwischen Pinselstrich und Lebensfreude…” Hobbykünstler aus Cottbus stellen ihre Werke aus und bieten eine große Vielfalt.

Es handelt sich um Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Kurs “Malen für Fortgeschrittene” am Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus.

Kunstinteressiert sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei.

2026-03-03_Plakat Ausstellung Pinselstrich und Lebensfreude

Unter dem Motto „Ist das Mobbing, oder was?!!“ lädt das Team der Erziehungs- & Familienberatungsstelle der Naëmi-Wilke-Stiftung zu einer Gesprächsreihe ein. Der erste Termin für Jugendliche hat bereits stattgefunden, nun ist der nächste Termin am Montag, 23.Februar, von 16:30 bis 17:30 Uhr im Auditorium des Diakoniekrankenhauses geplant. Dieses Mal sind die Eltern von Jugendlichen herzlich willkommen dieses Thema zu diskutieren.

 

Kinder und Jugendliche geraten schnell in Situationen, in denen sie angegriffen, bloßgestellt oder ausgegrenzt werden. Das sollten Eltern ernst nehmen und die Betroffenen auf keinen Fall allein mit dem Problem lassen. Die Beraterinnen Dana Förster und Nicole Baumgarten möchten mit den Jugendlichen und Eltern ins Gespräch kommen.

Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Die nächsten Termine sind:

Montag, 23. Februar, 16:30 bis 17:30 Uhr für Eltern

Montag, 27. April, 16:00 bis 17:30 Uhr für Jugendliche

Montag, 18. Mai, 16:00 bis 17:30 Uhr für Jugendliche

Die Gesprächsrunden finden im Auditorium des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke statt.

 

Ab Sonntag, 8. Februar 2026, ist der Besuch der Patientinnen und Patienten in unserem Krankenhaus wieder möglich. Die Situation auf den Stationen hat sich entspannt. Wir freuen uns, dass wir die Sperre aufheben können und bedanken uns für das Verständnis bei Patienten und Besuchern.

Trotz dem gilt: Virus-Infektionen sind hoch ansteckend. Deshalb lautet die allgemeine Empfehlung, Händehygienemaßnahmen generell zu verstärken und den Kontakt zu erkrankten Personen möglichst zu reduzieren. Wer selbst erkrankt war sollte bedenken, dass man noch mehrere Tage nachdem die Beschwerden nachgelassen haben, infektiös sein kann.
Besucherinnen und Besucher mögen bitte unbedingt vor Betreten und beim Verlassen der Stationen die Hände desinfizieren. Es stehen ausreichend Spender an den Stationseingängen bereit.

Andreas Mogwitz
Geschäftsführer

Das war ein Kraftakt! Innerhalb von drei Tagen war dank vereinter Kräfte der Umzug der drei Hausarztpraxen der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft (MEG) vom Erdgeschoss in die erste Etage geschafft! Zu erreichen sind die Ärztinnen Diana Peters, Dr. med. Christin Schäfer (außerdem Chefärztin Innere Medizin/Nephrologie), Dr. med. Ilse Schütze mit Weiterbildungsassistentin Jenny Turek-Siryk und ihr Team jetzt über die Treppe vom Haupteingang des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke aus oder bequem mit dem Aufzug. Zwei frisch renovierte Anmeldungen, ein Wartebereich und große, helle Untersuchungsräume stehen zur Verfügung.

In dem frei gewordenen Bereich im Erdgeschoss entstehen die neue Praxisräume für Myroslava Gryskova, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie und Palliativmedizin, für den Neurologen Elbrus Mustafayev und die Diabetesberaterin Ivonne Strahl. Auch hier sind die Handwerker eifrig tätig, so dass der Einzug schon Ende der nächsten Woche erfolgen kann. Der Praxisbetrieb wird dann am Montag, 16. Februar, beginnen.

 

Haben sich gut eingerichtet in neuen, hellen Praxisräumen: v.l. Dr. med. Christin Schäfer, Dr. med. Ilse Schütze und Diana Peters.                                          

Ein motiviertes Team bilden die vier Medizinischen Fachangestellten v.l. Birgit Burkhardt, Andrea Liebelt, Daniela Fahrentz und Madeleine Helbing.

Am Mittwoch, 4. Februar, wollten wir im Kino im Stift eigentlich einen Ferienfilm für Kinder und am Abend eine Komödie für Erwachsene zeigen. Da wir im Haus eine Besuchersperre haben, können wir natürlich auch keine Filmvorführungen machen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir informieren, wenn es wieder möglich ist.

Momentan treten jahreszeitlich bedingt vermehrt Viruserkrankungen auf. Speziell in Bezug auf Darmerkrankungen und Influenza ist die Viruslast hoch, auch wenn sich die Situation leicht entspannt hat. Um die Patientinnen und Patienten und auch das Personal des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke weiterhin davor zu schützen, hat die Krankenhausleitung die Besuchersperre bis einschließlich Sonnabend, 07. Februar 2026, verlängert.

Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich. Besucher werden gebeten, sich in solchen Fällen bei den Mitarbeiterinnen an der Information zu melden (Tel. 03561 403-0), die dann den Kontakt zu der jeweiligen Stationsleitung vermitteln. Auch Dinge des persönlichen Bedarfs können für die Patientinnen und Patienten dort abgegeben werden.

Virus-Infektionen sind hoch ansteckend. Deshalb lautet die allgemeine Empfehlung, Händehygienemaßnahmen zu verstärken und den Kontakt zu erkrankten Personen möglichst zu reduzieren. Wer selbst erkrankt war sollte bedenken, dass man noch mehrere Tage nachdem die Beschwerden nachgelassen haben, infektiös sein kann.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Möglichkeit Patientinnen und Patienten zu besuchen einschränken, und informieren, sobald sich die Situation ändert.

Andreas Mogwitz
Geschäftsführer

Momentan treten erhöht Durchfallerkrankungen in der Stadt auf. Um die Patientinnen und Patienten und auch das Personal des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke davor zu schützen, hat die Krankenhausleitung eine Besuchersperre bis einschließlich Sonntag, 1. Februar 2026, erlassen.
Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich. Besucher werden gebeten, sich in solchen Fällen an der Information zu melden (Tel. 403-0), die dann den Kontakt zu der jeweiligen Stationsleitung vermittelt.

Die Krankenhausleitung hat eine große Bitte: Beachten Sie auch im häuslichen Umfeld die bewährten Hygieneregeln. Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich meist um Tröpfcheninfektionen. Deshalb waschen und desinfizieren Sie oft die Hände. Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen. Sollten Sie selber betroffen sein, denken Sie daran, dass Sie auch noch zwei Tage nachdem die Beschwerden nachgelassen haben, infektiös sein können.

Wir bitten um Verständnis für die Besuchersperre und informieren, sobald sie aufgehoben wird.

Andreas Mogwitz
Geschäftsführer

Ganz zufrieden in eine dicke Decke gekuschelt liegt der kleine Kiran im Arm seiner Mutter Cindy Kunze. Ein süßes Lächeln auf den Lippen. Sein Start ins Leben war hingegen alles andere als entspannt.

 

Gestern Nacht um 22 Uhr war der Gubenerin klar, jetzt geht es los und zwar schnell. Ihr Mann rief den Rettungsdienst an, der unterwegs schon feststellte: es ist wahnsinnig glatt. Wir kommen aus Guben nicht heraus. Das Gubener Krankenhaus hat zwar keine Geburtenstation mehr, war jedoch selbstverständlich bereit, in der Zentralen Notaufnahme die qualifizierte, medizinische Versorgung zu leisten.

 

Oberärztin Myroslava Gryskova erzählt: „Wir haben noch versucht, einen Transport nach Cottbus zu organisieren – die Bundeswehr, der Hubschrauber – alle konnten nicht kommen. Selbst für eine Hebamme gab es keine Möglichkeit. Wir hatten schon Mühe, die werdende Mutter aus dem Rettungswagen in die Notaufnahme zu bekommen. So glatt war es. Also haben wir ein Ärzteteam zusammengestellt. Zusammen mit mir waren das der Chefarzt Chirurgie Oleksandr Reznikov, der Bereitschaftsarzt Artsiom Dobysh, und der Anästhesist Philipp Humbsch. Hinzu kam noch der glückliche Zufall, dass mit Olga Bojahra eine Kinderkrankenschwester in der Notaufnahme Dienst hatte. Wir haben dann telefonisch Kontakt zur Gynäkologie und zum Kinderarzt im Klinikum in Cottbus aufgenommen und uns fachlich beraten.“

 

Bei aller Aufregung im Vorfeld verlief die Geburt schnell und komplikationsfrei. Um 02:46 Uhr am heutigen Tag erblickte Kiran das Licht der Welt. Und auch wenn die Geburt gut eine Woche früher als geplant von statten ging, wiegt er doch schon 2.980 Gramm und ist 49 Zentimeter groß. Baby Kiran ist das sechste Kind von Cindy Kunze, die insofern weitaus mehr Erfahrung einbrachte, als die Ärzte. „Für alle im Team war es die erste Geburt. Abgesehen von den eigenen Kindern“, berichtet Oberärztin Gryskova.

„Und alle haben sich sehr gefreut, als die Geburt geschafft war, und waren unglaublich herzlich, Ärzte und Schwestern“, bestätigt Cindy Kunze. „Wie gut, dass es das Krankenhaus in Guben gibt.“ Sie und Kiran verlassen heute schon das Krankenhaus, zuhause warten der Papa und die Geschwister.

 

Die Geburtenstation im Gubener Krankenhaus wurde 2000 geschlossen. Nach über 25 Jahren ist nun also wieder ein echter Gubener im Krankenhaus geboren. “Diese Situation war eine von vielen, die zeigen, wie wichtig Krankenhausstandorte in der Fläche sind. Auch wenn die Einrichtungen zukünftig ihr Aussehen und ihr Versorgungsangebot verändern werden”, stellt Geschäftsführer Andreas Mogwitz abschließend fest.