Sie kommen aus Syrien und der Ukraine, haben Schreckliches erlebt und können in der Eltern-Kind-Gruppe im geschützten Umfeld ein wenig Ruhe finden und Kraft tanken. Die Rede ist von geflüchteten Müttern und Vätern mit ihren Kindern. Heute haben sie die Gruppe zum ersten Mal besucht und sich ein wenig orientiert. Die Verständigung erfolgt mit Händen und Füßen, erzählt Nancy Renz, die Leiterin der Eltern-Kind-Gruppe. Für die Kinder ist die Sprache ein relativ geringes Problem. Sie kommen schnell miteinander zurecht und spielen einfach los.

 

 

Hier kommen nicht nur Geflüchtete zusammen, sondern auch deutsche Eltern nutzen das kostenlose Angebot für Kinder im Alter von Null bis zu einem Jahr. In der Eltern-Kind-Gruppe erhalten Eltern und Kinder wichtige Anregungen und können sich zu Fragen der Kindererziehung und –betreuung ungezwungen austauschen. Zurzeit kommen täglich fünf bis sieben Familien. Die Eltern-Kind-Gruppe ist von 8:00-12:00 Uhr geöffnet, in dieser Zeit sind die Familien herzlich im Haus in der Wilke-Straße willkommen. Eine Erweiterung der Kapazitäten ist aufgrund des wachsenden Bedarfs in der Überlegung.

Michael Koch, Sozialdezernent im Landkreis Spree-Neiße, besuchte heute die Gruppe, um den Erzieherinnen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit auszusprechen: „Wir wollen diese Arbeit unterstützen und uns für die besondere Arbeit bedanken, die durch die ukrainischen Vertriebenen und ihre Kinder noch wichtiger geworden ist. Wir freuen uns über das Engagement des Naëmi-Wilke-Stiftes, das auch die so wichtigen Erstuntersuchungen für die ukrainischen Geflüchteten vornimmt. Diese Untersuchung ist sehr wichtig für alle Kinder und Erwachsenen, denn ohne sie können die Kinder keine Einrichtung besuchen und die Eltern keiner Arbeit nachgehen.“

Dezernent Koch kam nicht mit leeren Händen, sondern brachte Freikarten für´s Piccolo-Theater, die Parkeisenbahn und den Tierpark in Cottbus mit – außerdem ein Bauernhof-Spiel mit Übersetzerhilfe in allen benötigten Sprachen.

Auf dem Foto: Dezernent Michael Koch mit der Leiterin der Eltern-Kind-Gruppe Nancy Renz und der Leiterin des Kindergartens, Daniela Stachetzki (r.).

F.: Naëmi-Wilke-Stift

Sehr geehrte Eltern,

herzlich laden wir Sie zur Elternversammlung für das neue Kindergarten-Jahr am Dienstag, 28. Juni, um 19 Uhr in den Kindergarten ein. Im Kita-Ausschuss haben wir uns diesmal darauf verständigt, den Elternabend bereits vor den Sommerferien durchzuführen.

Bei gutem Wetter werden wir uns um 19 Uhr draußen auf dem Spielplatz des Kindergartens treffen, um Sie zu begrüßen, das Team der Mitarbeiterinnen vorzustellen und allgemeine Informationen weiterzugeben.

Bei Regen treffen wir uns im Auditorium (ehemals Lesecafé) des Krankenhauses (Haus 2). Bitte nutzen Sie zum Betreten des Hauses 2 nur den Nebeneingang auf dem Weg zum Arche-Noah-Spielplatz (Eingang 3, Treppenhaus Nr. 9). Folgen Sie einfach der Beschilderung im Außengelände.

Anschließend werden Sie von den Gruppenleiterinnen in die Gruppenräume Ihrer Kinder gebeten, um die Versammlung fortzusetzen.

Im Krankenhaus ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Betreten der Gebäude Pflicht. In der Kita wird es empfohlen.

 

Mit freundlichem Gruß

gez.

Markus Müller, Rektor                                      Daniela Stachetzki, Kindergartenleiterin

Wir wünschen allen Kinder viel Spaß am heutigen Kindertag. Auch bei uns in der Kita geht es rund. Viele besondere Spiele haben sich die Erzieherinnen ausgedacht und noch ´was Leckeres zur Stärkung. Habt alle einen schönen Tag!

Der Fasching und das traditionelle Zampern mussten in diesem Jahr im Kindergarten des Naëmi-Wilke-Stiftes Corona bedingt ausfallen, dafür feierten die Kinder am vergangenen Montag ein fröhliches Kostümfest.

Die Erzieherinnen hatten sich sehr viel Mühe gegeben und schon den Eingang des Hauses mit Goldfolie geschmückt. Mutige Kinder konnten über eine Rutsche direkt in ein Meer aus Luftballons sausen. Beste Stimmung herrschte bei Tanz und Spiel in den Räumen, wo sogar eine Discokugel glitzerte. Ein vielfältiges Buffet auf den Etagen und ein Pfannkuchenautomat brachten Erfrischung und Stärkung.

„Es war ein schönes Fest“, freut sich Kitaleiterin Daniela Stachetzki, die allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön aussprach.

Es geht voran mit der Gestaltung des Kindergarten-Gartens am Naëmi-Wilke-Stift. Der Rasen grünt und der Sand- und Wasserspielplatz nimmt Gestalt an. Friedolin durfte schon einmal zur Probe buddeln und war zufrieden.

Sehr geehrte Eltern des Naëmi-Wilke-Stift Kindergartens! 

Da die Kita wieder ausreichend besetzt ist, wird sie wieder regulär von 5.45 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Sehr geehrte Eltern,

viele Eltern fragen sich, ob Sie Elternbeiträge zahlen müssen, wenn das Kind aufgrund der Corona-Pandemie zu Hause betreut wurde. Der Landkreis hat dazu am 04.02.2021eine Richtlinie veröffentlicht. 

Im Naëmi-Wilke-Stift haben wir uns entschlossen, darüber hinauszugehen und Elternbeitrag nur für die tatsächlich genutzten Tage in der Kita zu berechnen.

Dementsprechend werden Ihnen die Elternbeiträge nicht berechnet, an denen Sie Ihr Kind zu Hause betreut haben. Im Februar werden wir genauso verfahren. Denn viele Kinder konnten aufgrund der schwierigen Personallage nicht in der Kita betreut werden. 

Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und hoffen auf eine baldige Besserung der Situation! 

Mit freundlichem Gruß  –  Markus Müller, Rektor

 

Guben, 04.03.2021. Gestern wurde in der Kita des Naëmi-Wilke-Stifts Daniela Stachetzki herzlich willkommen geheißen. Sie arbeitet sich jetzt in ihren neuen Aufgabenbereich ein. Im April übernimmt sie die Leitung der Kita von Marina Heinrich, die über neun Jahre lang die Leitungsverantwortung trug und nun kürzer treten möchte.

Daniela Stachetzki ist gerade von Berlin nach Guben gezogen. In der Hauptstadt hat sie die Ausbildung zur Erzieherin und ein Masterstudium „Soziale Arbeit“ erfolgreich absolviert. Über 20 Jahre lang sammelte sie Erfahrungen als Erzieherin in verschiedenen Kindergärten. Als ausgebildete Integrationsfachkraft liegt ihr auch das Wohl von Kindern mit Beeinträchtigungen sehr am Herzen.

Der Abschied von den Kindern und Kolleginnen in Berlin fiel nicht leicht. Dennoch freut sie sich auf die neue Aufgabe in ihrer Heimatstadt. Wir wünschen ihr ein gutes Ankommen und viel Erfolg in der neuen Aufgabe.