Naemi-Wilke-Stift Guben
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Naemi-Wilke Stift Guben
Jul03

U-Bahn-Führung in Berlin für Mitarbeitende des Naemi-Wilke-Stifts

Veröffentlicht: 03. Juli 2018

U-Bahn-Architektur wurde besichtigt.

Zum Jahresfest der Stiftung wird traditionell auch ein Betriebsausflug für Mitarbeitende angeboten. Anlässlich des 140. Jahresfestes gab es eine Reise in die Vergangenheit nach Berlin.

Friedrich Wilke, als Stifter des Naemi-Wilke-Stiftes, hat Anfang des 20. Jahrhunderts das Architektenbüro Spalding und Grenander beauftragt, die Kirche Des Guten Hirten zu entwerfen sowie zwei größere Baukörper im Stiftsgelände.  

Die beiden Architekten Otto Wilhelm Spalding und Alfred Grenander hatten zu der Zeit in Berlin ein gemeinsames Büro. Sie sind später berühmt geworden durch Industriebauten in Berlin und vor allem durch den Aufbau des dortigen U-Bahn Netzes. Rund 70 Bahnhöfe stammen aus diesem Büro, insbesondere von Alfred Grenander.  

Architekt Eckhard Brennecke, der seit Mitte der Neunzigerjahre zusammen mit Cornelius Hertling (1928-2002) die Zielplanung für das Naemi-Wilke-Stift entworfen hat und aus dessen Büro der Krankenhausneubau stammt, hatte für die Mitarbeiterschaft aus Guben eine spezielle kulturhistorische Architekturführung vorbereitet.

Er führte durch die U-Bahnhöfe Hermannplatz, Nollendorfplatz und Wittenbergplatz, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. In dieser Zeit entdeckten die Architekten unter anderem die Schönheit der Stahlkonstruktionen. Architekt Brennecke macht auf manches Detail aufmerksam.

Im Anschluss an die Führung speiste die Gruppe im Kaffeehaus „Grenander“. Später konnte gemeinsam die besondere Ausstellung von Aqua Dom und Sea Live besichtigt werden, bevor es mit der Eisenbahn zurück nach Guben ging. Die rund 30 Teilnehmenden an dieser Reise haben das Programm als ausgesprochen gelungen erlebt.  

Für Mitarbeitende und Gäste fand am gleichen Abend ab 19:00 Uhr ein Panflötenkonzert mit Thomas Schlender aus Hannover im Weiten Raum der Stiftung statt, das sehr gut besucht wurde.