Naemi-Wilke-Stift Guben
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Feb11

Rektor Markus Müller jetzt Mitglied des Diakonischen Rates des DWBO

Veröffentlicht: 11. Februar 2021

Pfarrer Markus Müller, Rektor des Naëmi-Wilke-Stifts

Am 10. Februar fand die konstituierende Sitzung des neugewählten Diakonischen Rates des DWBO als Videokonferenz statt. Dem Leitungsgremium gehört nun auch Pfarrer Markus Müller, Rektor des Naëmi-Wilkes-Stifts in Guben, für die nächsten fünf Jahre an.

Der Landesverband der Diakonie für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege, der in umfassender Weise Aufgaben des Staates im sozialen Bereich übernimmt. Insgesamt vertritt der Verband rund 400 selbstständige Träger der Diakonie mit circa 1.600 Einrichtungen.

Ob Altenhilfe und -pflege, Behindertenarbeit, Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Jugendhilfen und Beratungsstellen – die Diakonie arbeitet für die Menschen. Insgesamt sind 52.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit der Diakonie.  

Neben der evangelischen Landeskirche (EKBO) tragen noch fünf weitere Kirchen das DWBO mit. Diese sind: der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Europäisch-Festländische Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine), die Heilsarmee in Deutschland Nationales Hauptquartier, und die Selbständige Evangelische-Lutherische Kirche (SELK), zu der Pfarrer Müller gehört. Er will als Vertreter dieser Mitgliedskirchen des DWBO besonders die Anliegen dieser diakonischen Einrichtungen vertreten.

 Als evangelischer Wohlfahrtsverband will das DWBO Menschen in körperlicher, seelischer, geistlicher und sozialer Not unterstützen und die Ursachen der Nöte bekämpfen. Getragen wissen sich die Mitglieder davon, dass jeder Mensch Ebenbild Gottes ist. Gerade die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen wie mit einem Brennglas viele soziale Probleme, die angegangen und nicht vergessen werden dürfen. Daran gilt es in den nächsten fünf Jahren besonders zu arbeiten.