Naemi-Wilke-Stift Guben
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Naemi-Wilke Stift Guben
Feb20

Petra Gwosch bringt den Spreewald zum Strahlen

Veröffentlicht: 20. Februar 2019

Neue Ausstellung in der Galerie im Stift

Erst vor fünf Jahren begann Petra Gwosch, die im Spreewald wohnt, mit der Malerei. Am Dienstagabend eröffnete sie im Naemi-Wilke-Stift eine Ausstellung mit eigenen Werken, die beim kunstverständigen Publikum für Erstaunen sorgten. Sie besitzen eine wunderbare Strahlkraft.   Ich kann nicht klöppeln und nicht malen. Das glaubte die Künstlerin noch vor wenigen Jahren, bis sie den Mut fasste, einfach anzufangen mit der Malerei. Autodidaktisch eignete sie sich alle Techniken an, die dafür nötig waren, erinnerte sich an den Großvater, der ebenfalls ein Hobbymaler war, und dem sie als Kinder über die Schulter geschaut hatte, beriet sich mit ihrem Partner, der den Spreewald mit der Kamera erkundet. Und siehe da, sie kann es. Andreas Eckert, der die „Galerie im Stift“ betreut, war sichtlich stolz auf seine „Neuentdeckung“. „Ich kann immer noch nicht klöppeln“, sagte Petra Gwosch zum Auftakt der Ausstellung mit einem Augenzwinkern. Aber Malen, das kann sie.  

Herzlich begrüßt wurde Petra Gwosch von Rektor Markus Müller. Er ging in seiner kurzen Rede darauf ein, dass neben guter medizinischer Versorgung und pflegerischer Betreuung auch die Kunst eine heilsame Wirkung entfalten kann.  

Musikalisch wurde die Vernissage begleitet von Luise Eckert (Gesang), Franziska Aldag und Jonathan Hain (beide Klavier).  

Die Bilder sind bis zum Juni in der „Galerie im Stift“ im Weiten Raum zu sehen.