Naemi-Wilke-Stift Guben
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Naemi-Wilke Stift Guben
Okt02

Hohe Ehrung für den Rektor des Naemi-Wilke-Stiftes Guben

Veröffentlicht: 02. Oktober 2018

Preisträger und Gastgeber

Am Sonnabend, 29. September 2018, wurde Pfarrer Stefan Süß der Diakonisonderpreis auf einer festlichen Gala in Warschau verliehen.

Überraschend hatte die Diakonie in Polen im Frühsommer mitgeteilt, dass der Diakoniesonderpreis 2018 „Barmherzige Samariter“ an Pfr. Stefan Süß als Rektor des Naemi-Wilke-Stiftes verliehen werden sollte. Damit sollte die langjährige deutsch-polnische Zusammenarbeit des Naemi-Wilke-Stiftes durch die Diakonie in Polen gewürdigt werden.

Die jährliche Gala „Ubi Caritas“ wird 2018 bereits zum 13. Mal ökumenisch gestaltet. Caritas Polen, die Diakonie der Ev.-Augsburgischen und der Reformierten Kirche in Polen, sowie Eleos, die Hilfsorganisation der Orthodoxen Kirche richten dabei in wechselnder Verantwortung eine festliche Gala in Warschau aus und ehren Menschen und Institutionen, die der Barmherzigkeit Gesicht gegeben haben.  

Jede Hilfsorganisation kann dabei in Abstimmung mit den Diakoniegremien ihrer Kirche Personen in verschiedenen Preiskategorien benennen. Für eine Auszeichnung und den Sonderpreis der Diakonie in Polen waren zwei Deutsche gewählt worden: Eine Auszeichnung erhielt Frau Kerstin Harms für den Verein „Freunde Masurens“ in Scharnebeck und den Diakonie-Sonderpreis Pfr. Stefan Süß für das Naemi-Wilke-Stift in Guben.  

Die Gala dieses Jahres richtete die Caritas in Polen aus. Sie fand am 29.09.2018 im Kellergewölbe der Kathedralbasilika des Heiligen Erzengels Michael in Warschau statt und versammelte Kirchenvertreter, Vertreter der Hilfsorganisationen und die zu ehrenden Personen. Die Ehrung erfolgte im Beisein zweier Kardinäle – unter ihnen der Nuntius des Vatikans in Polen – sowie von drei Bischöfen der Ev.-Augsburgischen Kirche und dem Metropolitan der Orthodoxen Kirche. Die jeweiligen Hauptpreisträger und die Sonderpreisträger hatten dabei die Gelegenheit kurze Grußworte zu sprechen.  

Im Anschluss lud die polnische Diakonie rund 20 Gäste, die Preisträger, deren Angehörige und die Vertreter der Ev.-Augsburgischen Kirche, zu einem gemeinsamen Essen in die Altstadt Warschaus ein.  

Für die Gäste aus Deutschland organisierte Frau Wanda Falk, die Generaldirektorin der polnischen Diakonie, ein eigenes Zusatzprogramm. Es gab ein Chopin-Konzert, einen Spaziergang durch die Altstadt Warschaus und einen sehr persönlichen Begegnungsabend mit der Generaldirektorin. Untergebracht waren die deutschen Gäste im Kirchenzentrum der Ev.-Augsburgischen Kirche im Zentrum Warschaus  

Mit einer Fülle von Endrücken und dankbar für die übergroße Gastfreundschaft traten Pfr. Stefan Süß und seine Frau am Folgetag die Heimreise an