Naemi-Wilke-Stift Guben
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Apr09

Gubener Gespräche - Kirche findet Stadt

Veröffentlicht: 09. April 2019

100 Jahre Weimarer Reichsverfassung - Trennung von Staat und Kirche. Dieser Grundsatz gilt noch heute. Dr. Jörg Antoine, Konsistorialpräsident der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, spricht über das Thema am Mittwoch, 10. April, 19 Uhr, im Volkshaus Guben.

In diesem Jahr jährt sich nicht nur das Bauhaus mit 100 Jahren, oder der Geburtstag unseres Grundgesetzes mit 70 Jahren. 2019 ist das Jahr der Weimarer Reichserfassung, die vor 100 Jahren Geltung erlangte.  

Erstmals ist in dieser demokratischen Verfassung die Rolle der Kirche im Staat neu definiert worden, in dem die Kirche von da an ihre Angelegenheiten unabhängig vom Staat selbständig regeln sollte. Der Artikel 139 der Weimarer Reichsverfassung hat 30 Jahre später Eingang gefunden in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und bestimmt damit noch immer das Verhältnis von Staat und Kirche in der Gegenwart.  

An die erste Verfassung zu erinnern und speziell an diesen folgenreichen Artikel 139 ist Anliegen des nächsten Gubener Gespräches „Kirche findet Stadt“. Als Referent haben wir den Präsidenten des Konsistoriums, der Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gewinnen können. Dr. Jörg Antoine ist Kirchenjurist und nach Stationen in der Diakonie in Niedersachsen seit 2014 Konsistorialpräsident mit Dienstsitz in Berlin.

  Die Veranstaltung findet im Volkshaus in der Bahnhofstraße 6 in Guben statt. Sie beginnt um 19.00 Uhr. Herzlich lädt der Ökumenische Stadtkonvent zu dieser Veranstaltung ein.  

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Guben und darüber hinaus. Der Eintritt ist frei. Für die Kosten der Veranstaltung wird am Ausgang nach Möglichkeit um eine Spende gebeten.

Getränke und Imbiss stehen bereit für ein Gespräch nach dem Vortrag.    

Stefan Süß Rektor i.R.