Naemi-Wilke-Stift Guben
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Naemi-Wilke Stift Guben
Jun06

Grundsteinlegung für Haus 5a bei strahlendem Sonnenschein

Veröffentlicht: 06. Juni 2019

Verwaltungsdirektor Gottfried Hain, Vorstand Beatrice Deinert, Rektor Markus Müller und Bauplaner Matthias Bärmann (v.l.) befüllten die Schatulle.

Bischof Hans-Jörg Voigt führte die symbolischen Hammerschläge durch.

Am Mittwoch, 5. Juni, erfolgte um 13 Uhr die Grundsteinlegung für das Haus 5a, einen Anbau an Haus 5. An dem feierlichen Akt nahmen neben den Mitgliedern des Kuratoriums der Stiftung sowie dem Vorstand des Naemi-Wilke-Stifts, Vertreter des Planungsbüros Bärmann & Partner sowie der Firmen Ungerbau, dem Labor Thorausch aus Cottbus sowie Vertreter aus einzelnen Abteilungen des Hauses teil. Als Vertreter der Stadt Guben war Kämmerer Björn Konetzke gekommen.

„Denn einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1. Korinther 3,11)  

Dieser Bibelvers begleitete die Grundsteinlegung. Bischof Hans-Jörg Voigt (SELK) zitierte außerdem König Salomo, der anlässlich des Baus seines prächtigen Schlosses Gott gebeten habe: Lass Deine Augen offen stehen über diesem Bau Tag und Nacht.

Goldgeschmückt und prächtig wird der Anbau an Haus 5 nicht werden, aber im Inneren könne er sich schon sehen lassen, betonte der Bischof. Modernste Technik werde hier zum Wohle der Menschen eingesetzt. Und so bat er Gott auch für diesen Bau um Schutz und Hilfe.  

Bevor die glänzend polierte Schatulle im Boden versenkt wurde, füllten sie die Bauherren und Gäste mit Unterlagen und Utensilien, die vielleicht auch noch in 100 Jahren von Interesse sein könnten, darunter die Bauunterlagen, eine Tageszeitung, die Kommunalwahlergebnisse, die Satzung des Stiftes und einige Münzen.  

Der Anbau schafft über vier Etagen eine Nutzfläche von rund 500 Quadratmetern. Durch die neuen Räume entstehen Erweiterungsmöglichkeiten für die Sprechstunden der Krankenhausambulanz, Strukturverbesserungen für die Intensivmedizin, zusätzliche Betten für die chirurgische Station und stationsnahe Räumlichkeiten für den Arztdienst. Auch der Zugang zum Labor wird durch Rohrpost und Lieferaufzug verbessert.

Die Baukosten werden sich auf knapp 2 Millionen Euro belaufen, die das Krankenhaus aus Eigenmitteln finanziert. Die Bauarbeiten finden während des laufenden Krankenhausbetriebes statt.Sie sind so geplant, dass die Arbeitsabläufe der Patientenversorgung möglichst wenig beeinträchtigt werden. Bauende soll im Juli 2020 sein.

Musikalisch begleitet wurde der Festakt von der Bläsergruppe der SELK Guben unter der Leitung von Andreas Eckert.