Naemi-Wilke-Stift Guben
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Naemi-Wilke Stift Guben

Diakonissenmutterhaus

Im Naemi-Wilke-Stift

Die Diakonissenmutterhausbewegung in Deutschland begann 1836 mit der Gründung des Diakonissenmutterhauses in Kaiserswerth durch Pfarrer Theodor Fliedner (1800-1864). 1883/1884 wurde im Naemi-Wilke-Stift ein eigenes Diakonissenmutterhaus begründet. Aus kleinen Anfängen ist hier das Diakonissenmutterhaus der Evangelisch-lutherischen (altlutherischen) Kirche entstanden mit ca. 90 Schwestern in seiner Blütezeit.

Das Naemi-Wilke-Stift ist Mitglied im Kaiserswerther Verband Deutscher Diakonissenmutterhäuser dem nationalen Zusammenschluss und in der Kaiserswerther Generalkonferenz, der internationalen Verband.

 
Schwesternschaft (1952)
 
Diakonissengrabstätte (1997)
 
Diakonissengedenkwand (2008)
 
Gedenktafel Friedhof (2008)

Außenstellen des Mutterhauses hat es in ganz Deutschland gegeben. Mit der deutschen Teilung nach dem 2. Weltkrieg hat ein Teil der Gubener Schwesternschaft in Korbach (Hessen) ein eigenes Diakonissenwerk gegründet.

Die Diakonissenbewegung in Guben ist ans Ende gekommen. 1997 ist zur Erinnerung an das Lebenswerk der Schwestern ein Gedenkstätte auf dem Gubener Waldfriedhof errichtet worden. 2008 wurde zur Stabübergabe an den Vorstand des Naemi-Wilke-Stiftes von den letzten Diakonissen ein Diakonissenvermächtnis übergeben worden. Zur Erinnerung an die Lebensleistung der Schwestern ist in der Cafeteria der Stiftung eine Erinnerungswand gestaltet worden mit den Fotos der Oberinnen der Schwesternschaft.

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