Naemi-Wilke-Stift Guben
©
Naemi-Wilke Stift Guben
Sep01

Studienreise des Naëmi-Wilke-Stiftes zur Schlesischen Diakonie in Tschechien

Veröffentlicht: 01. September 2017
 

Die Reisegruppe aus Guben mit Dolmetscherin Frau Ivana Andryskova und der Direktorin der Schlesischen Diakonie Frau Zusanna Filipkova und Frau Romana Belova, stellvertretende Direktorin

Fünf Mitarbeitende des Naëmi-Wilke-Stift besuchten vom 14.-18.08.2017 im Rahmen einer Studienreise die Schlesische Diakonie in Tschechien. Dabei lernte die Gruppe die Zentrale der Schlesischen Diakonie und viele verschiedene diakonische Zentren im Umkreis der Stadt Cesky Tesin im Teschener Schlesien kennen. Die Leiterinnen und Leiter der Zentren führten durch die Gebäude, in denen die soziale Begleitung von Menschen stattfindet, die häuslicher Gewalt entfliehen mussten, obdachlos oder verschuldet sind bzw. aufgrund von körperlicher oder geistiger Behinderung Unterstützung und Hilfe in ihrem Alltag benötigen.  

Die Teilnehmer der Studienreise erfuhren große Dankbarkeit  von den Kindern, die zu Weihnachten mit den Weihnachtspäckchen aus Guben und Umgebung beschenkt wurden. Dazu wurden gebastelte Geschenke übergeben und sogar das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf Deutsch vorgetragen. Die Mitarbeitenden des Stiftes waren sehr gerührt und empfanden es als große Freude, einen Teil der Kinder persönlich kennenzulernen, für die Jahr für Jahr die Pakete gepackt werden, so Matthias Reffke, Technischer Leiter des Stiftes, der die Leitung der deutschen Reisegruppe übernommen hatte  

Neben dem Besuch der Zentren blieb auch viel Zeit für Gespräche mit Mitarbeitenden und der Direktorin der Schlesischen Diakonie Frau Zuzanna Filipkova.  

Einen sehr herzlichen Empfang bereiteten auch die Diakonissen des Diakonissenmutterhauses in Dziegielow (Polen), nur ca. 15 km von Cesky Tesin entfernt. Hier fühlten sich die Mitarbeitenden des Stiftes heimisch, denn das Leben und Wirken durch die Diakonissen im Naëmi-Wilke-Stift war ihnen noch bestens vertraut. Mit der Oberin i.R.  Sr. Adelheid Hahn war die letzte Diakonisse erst im Februar dieses Jahres verstorben.  

Die Gastfreundschaft und Bewirtung war ausgesprochen angenehm, sodass alle Teilnehmenden eine erlebnisreiche Zeit mit vielen schönen Eindrücken erleben konnten.   Die seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft wird am Ende des Jahres mit der bewährten Päckchenaktion fortgesetzt.   (Text/Foto: Matthias Reffke)