Unter großer Beachtung der Öffentlichkeit fand am 13. Januar die gottesdienstliche Einweihung des Krankenhausanbaus im Naemi-Wilke-Stift statt. In nur einem Jahr Bauzeit (Grundsteinlegung war am 14.01.2011) ist der Ergänzungsbau errichtet worden.
In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr und zu Begin des neuen Jahres sind die ersten Patienten in den neuen Räumlichkeiten schon untergebracht worden. Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover), der zugleich Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung ist, hat den Einweihungsgottesdienst zusammen mit dem Rektor der Stiftung vorgenommen. Mit Bezug auf die Jahreslosung 2012, das Gottes Kraft in den Schwachen mächtig ist, hat er auf die Bedeutung dieses Anbaus zur Versorgung von „Schwachen“ hingewiesen. Es sei ein Paradigma des biblischen Evangeliums, dass sich der starke Gott den Schwachen zuwendet.
Mit der Inbetriebnahme dieses Neubaus hat das Krankenhaus im Naemi-Wilke-Stift alle Betten in neuen Gebäuden untergebracht und damit faktisch ein neues Krankenhaus.
Zugleich sind bei dem Neujahrsempfang 134 Jahre pädiatrische Versorgung im Stift gewürdigt worden. Zum 31.12.201 war die Kinderstation definitiv geschlossen worden. Der neue Leitende Chefarzt Dr. Thilo Hennecke (Orthopädie) wurde in dieser neuen Funktion vorgestellt und 20 Jahre Medizinische Einrichtungsgesellschaft mbH in Guben als Vorläufer der heutigen Medizinischen Versorgungszentren wurden würdigend herausgestellt.
Die öffentliche Beteiligung am Neujahrsempfang war ausgesprochen groß. Für das zuständige Landesministerium war Staatsekretär Dr. Rühmkorf aus Potsdam zugegen und hat die verlässliche Zusammenarbeit gewürdigt und angekündigt, dass ab 2013 die Refinanzierung des Bauvorhabens durch die Landespauschalen anlaufen werde.
Die Direktorin des Diakonischen Werkes, Kirchenrätin Kahl-Passoth hat die langen historischen Wege der Stiftung im Bild diverser Straßen verglichen und dem Stift zu dieser guten Entwicklung gratuliert.
Landrat, Bürgermeister, Landtagsabgeordnete, Architekt, Baufirmen und viele mehr haben den Gottesdienst aufmerksam mitgefeiert und Grüße überbracht.
Die Mitarbeitenden waren am Abend noch zu einem Medizinischen Kabarett eingeladen, das großen Anklang gefunden hat.