Naemi-Wilke-Stift Guben
©
Naemi-Wilke Stift Guben
Sep02

Diakonischer Aufbaukurs im Stift beendet

Veröffentlicht: 02. September 2011
 

Seminareinheit mit den Kursteilnehmern

Mit einer Abschlussfahrt endete am 28.08.2011 der erste Diakonische Aufbaukurs im Naemi-Wilke-Stift. Erstmals haben Mitarbeiter des Stiftes und ehrenamtliche Mitarbeiter einen solchen Kurs absolviert. Die gemeinsame Abschlussfahrt der Fortbildung zum diakonischen Profil führte die Gruppe von 20 Personen in die Diakonissenanstalt in Dresden.

Neben einer Begegnung mit der Diakonischen Gemeinschaft der Diakonissenanstalt, zwei Seminareinheiten zum Themenbereich „Kommunion und Kommunikation in einem diakonischen Unternehmen“ gab es eine Stadtbesichtigung auf den Spuren der Reformationsgeschichte durch ganz unterschiedliche Dresdner Kirchen. Den Abschluss dieses Stadtrundganges bildete die erste Kreuzchorvesper nach der Sommerpause in der Dresdner Kreuzkirche. Den Abend verbrachte die Gruppe danach bei einer Dixieland-Dampferfahrt auf der Elbe.

Die Diakonissenhauskirche auf dem Gelände der Diakonissenanstalt ist Gottesdienstort für die dortige Anstaltsgemeinde. Die Teilnehmenden der Abschlussfahrt haben mit den gut 150 Gottesdienstbesuchern zusammen Gottesdienst gefeiert. Nach einer Auswertungsrunde zu Kurs und dem Abschlusswochenende haben die Gubener ihre Heimreise angetreten.

Das Programm zum Diakonischen Profil umfasst derzeit zwei Kursangebote. Ein Diakonischer Grundlagenkurs ist für Einsteiger gedacht, denen der kirchlich-diakonische Hintergrund aus eigener Biografie fehlt. Der Aufbaukurs vertieft und baut auf den Grundlagen auf. Hinter jedem Kurs stehen sechs Themeneinheiten und ein gemeinsames Abschlusswochenende. Die Teilnehmenden investieren Freizeit und tragen einen Teil der Kosten. Die Stiftung bezuschusst das Projekt. Im September 2011 beginnt ein neuer Diakonischer Grundlagenkurs, der bereits fast komplett ausgebucht ist.

Am 17.11.2011 wird der Vorsitzende des Kuratoriums, Bischof Hans-Jörg Voigt von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) den Teilnehmenden die Zertifikate überreichen.